Dienstag, 11. September 2018

Bernhard Nuss im Markt Spiegel

Artikel im Markt Spiegel vom 12. August 2018

 


"I am back" (Online)



Vielen Dank an Peter Maskow und dem Markt Spiegel für den schönen Artikel

Samstag, 8. September 2018

Bernhard Nuss Double Deca Ultratriathlon

Saisonplanung 2019 Double-Deca-Ultratriathlon Buchs 

 

I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE. IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT.

Schon an der Siegerehrung war für mich klar, ruft die Schweiz auch 2019, werde ich kommen. Jetzt muß ich nur noch meine Frau überzeugen und den richtigen Sponsor finden, um den Wettkampf, bei dem ich schon 2016 angemeldet war und verletzungsbedingt nicht starten konnte, in Angriff zu nehmen. Wenn es logisch weitergehen würde und ich die Verdoppelung der Ironmans wiederholen könnte, stünde also dem 20-fachen Ironman nichts mehr im Weg.
Ich werde hier fortlaufend berichten und Euch auf dem Laufenden halten. Ich weiss, dass wird dieses mal schwer werden, aber wenn es leicht wäre, würde es ja jeder machen. Drückt mir die Daumen., das alles funktioniert.

20 Ironmans in 20 Tagen


Buchs, Switzerland, August 2019, save the date ;)
Zu meiner Geschichte aus dem Jahr 2016, hier klicken. Der Link führt dann auch zu den einzelnen Tagen, an denen ich gestartet bin und mir mein 5. DTU-Gold in Folge sichern konnte.


Finisherurkunde 2017 Quintuple-Ultratriathlon (Bericht) 5 Ironmans in 5 Tagen

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Finisherurkunde 2018 Deca-Ultratriathon (Bericht) 10 Ironmans in 10 Tagen

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Dienstag, 4. September 2018

DTU Gold 2018

DTU Triathlonabzeichen in Gold 2018

Zum 7. mal in Folge habe ich mir nun das Triathlonabzeichen in Gold verdient und es ist mir dieses Jahr ja fast in den Schoß gefallen. Die von mir in Wettkämpfen zurück gelegten Strecken dieses Jahr betrugen:
45,6 Km Schwimmen, 2160,0 Km Radfahren und 506,4 Km Laufen.

Dass das nicht immer so einfach war, könnt Ihr hier nachlesen.

Das Beantragen der DTU Plakette ist für mich immer ein Zeichen, dass die Saison gelaufen ist und die Gedanken schon längst auf die kommende Saison gerichtet sind.

I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE.


Sonntag, 2. September 2018

Bernhard Nuss Deca-Ultra-Triathlon 2018

 

10-fach Ultra-Ironman in Buchs 2018

 

Vom 20.-29. August setzte ich nun mein erklärtes "Lebensziel", einen Deca-Ultra-Ironman zu finishen um, aber ist das auch schon mein "Lebenstraum"? Wer mich kennt, weiss, da kommt sicher noch was hinterher, erfordert aber noch vieler Sponsorengespräche, ohne die das nicht gehen wird. Zunächts aber nun zum Bericht der einzelnen Disziplinen: 10 Ironman's in 10 Tagen.

Das Schwimmen:

Noch bis März diesen Jahres haderte ich mit meinem "Schwimmvermögen" und erst die zahreichen Physiotherapie-Termine haben Abhilfe geschaffen. Mein Zeitfenster für Buchs war 1:35-1:45 für die 3,8 Km und was will ich viel um den Brei herumreden, jeden Tag bin ich in der Vorgabe geschwommen.
Es ist mir keinen Tag schwer gefallen und was mich am meisten fasziniert hat, nicht einmal musste ich auf ein Schmerzmittel zurück greifen, was ohne in den vergangenen 3 Jahren fast unmöglich gewesen war. Darauf lässt sich die weitere Zukunft aufbauen.
Ab Tag 6 bis 10 ist das Wasser auf 20 Grad und die Aussentemperatur in der Früh merklich gesunken, so das ich zum Teil fast 10 Minuten nach dem Schwimmen heiß duschen mußte, um mich überhaupt "zitterfrei" zum Radfahren umzuziehen zu können. Aber Schwamm drüber, die anderen Teilnehmer haben sicher auch gefroren.

Das Radfahren:

Es hat irre viel Spaß gemacht mit dem P5X auf dem Rheindamm zu fahren. Am 5 und 6 Tag musste ich jeweils die Hälfte mit dem "Kuota-Regenrad" zurücklegen und da haben sich unterschiedliche Welten gezeigt. (Das wusste ich aber schon im Vorfeld)
Auch hier hatte ich mir ein Zeitfenster vorgenommen und bin bis auf dem letzten Tag auch immer darin geblieben. Am 10ten Tag war der Wind auf der Radstrecke so schlimm, das ich eigentlich zum Schluss hin das Rad wechseln wollte, habe aber dann doch die Entscheidung getroffen, mit dem Cervelo zu Ende zu fahren, halt mit angezogener Handbremse.
Die letzte Runde war für mich dann auch ein sehr emotionaler Moment. 1.800 Kilometer in 10 Tagen zurück zu legen war schließlich auch für mich die größte Herausforderung, die ich jemals beim Radfahren zu bewältigen hatte.
Tag 5 nachmittags und Tag 6 vormittags waren mental die schwierigsten Tage für mich, war aber klar, dass solche Tage kommen würden. Letztendlich bin ich aber sehr gut durch diese Krisen gekommen und ich habe diese Zeit echt gut weggesteckt.

Das Laufen:

Hier denke ich, das ich nicht groß ins Detail gehen muß, geht es mir doch immer am leichtesten von der Hand. Bei meiner "Lieblingdisziplin" konnte ich jeden Tag punkten und meine Vorgabe erfüllen. (Sieht man mal vom letzten Tag ab, an dem ich einfach nur genossen habe und meist gewandert bin).

Freilich war es auch beim Laufen so, das ich 10 Marathons in 10 Tagen zu bewältigen hatte und wie beim Radeln, stellt auch das einen neuen Rekord für mich dar, ist aber absolut ohne Probleme vonstatten gegangen. Ich konnte (immer ohne den letzten Tag gerechnet) beim Laufen viel Zeit gutmachen, die ich beim Schwimmen oder beim Radeln verloren hatte. Meinen Spitznahmen "Runnig-Maschin" hatte ich schon am ersten Tag weg ;)
Beim Laufen ging es mir am vorletzten Tag nicht so gut und hier möchte ich mich bei Manuel Herzog recht herzlich für die paar Runden, die er mit mir gegangen ist, bedanken. Es ist schon unglaublich wie einem das so helfen kann.

Zahlenwerk:

Beim Deca konnte ich meine Quintuple-Zeit im Vergleich zum Vorjahr um sage und schreibe über 5 Stunden verbessern, was mich aber weiter nicht wundert, hatte ich letztes Jahr doch schon am ersten Tag mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen.
Die einzelnen Tage legte ich in: 14:51, 15:04, 14:55, 14:56, 15:21, 15:54, 15:54, 15:40, 16:20 und 17:24 zurück und bin natürlich mit 156:25:50 auch hier in meinem mir vorgegebene Zeitfenster geblieben.

Resümee:

 

Ich bin überglücklich und zufrieden: PUNKT.

 

Was habe ich alles in den letzten 3 Jahren ertragen müssen und mitgemacht. Schwere Stürze, bei denen ich mir so ziemlich alle Knochen im Oberkörper gebrochen habe. Trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden und habe weiter gemacht, immer mit meinem Lebensziel vor Augen, einen Deca-Ultra-Ironman zu finischen. UND, ich habe es trotz aller Tiefschläge und Widrigkeiten hinbekommen, was mich unendlich Stolz macht, denn ich gehöre jetzt zu einem sehr elitären Kreis von weiteren 77 Menschen, (Stand 31.08.2017) die ein solches Wettkampfformat (Deca-Day by Day) jemals gefinisht haben. Die DNF-Quote liegt immerhin bei 50 %.

 

Hier geht es zum Ziel-Video

Und hier ein Swissultra-Video

Hier meine Bilder vom Swissultra

 

Hätte ich das ohne Hilfe geschafft? NEIN

 

Ohne die Unterstützung meiner Frau wäre das alles nicht möglich gewesen und zwar in jeder Hinsicht. Ich kann mich hier nur zum wiederholten mal bei ihr bedanken für alles was sie auf sich nehmen muß, um mir meine "Spinnereien" zu ermöglichen. (Und die werden, so mindestens im Moment, in dem ich den Bericht schreibe, nicht weniger) 

Auch bei meinen Vereinskollegen (insbesondere bei Hubert Mahlich) muß ich mich bedanken, die mir so viele Nachrichten und Motivations-Bilder geschickt haben, sie haben immer sehr geholfen, mich angetrieben und mich immer wieder motiviert. GROSSES DANKESCHÖN.

 

I DONT STOP WHEN IM TIRED; I STOP WHEN IM DONE. IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT.

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Samstag, 1. September 2018

August 2018

Der August-Trainingsmonat

Einen "bärenstarken August" habe ich hinter mich gebracht und konnte als Krönung mein Lebensziel, einen Deca-Ultra-Ironman, finishen.

Ich will nicht zuviel zum Wettkampf hier schreiben, das mache ich schon in einem seperaten Bericht. Trainingstechnisch habe ich scheinbar alles richtig gemacht, sonst hätte es in der Schweiz sicher nicht so gut geklappt und ich fast beschwerdefrei finishen können.

Kurz möchte ich mal das Thema Ernährung aufgreifen. Ich ernähre mich ausgewogen und fühle mich richtig gut dabei. Im "relativ trainingsschwachen Winter" nehme ich meist auf 71-72 Kg zu und im Frühjahr kommt das Gewicht wieder auf 67-68 Kg zurück. Ich bin so für die Wettkampfsaison immer gut gewappnet und an zwei Beispielen will ich das verdeutlichen. Beim Double in Bad Blumau habe ich sogar 1 Kg zugenommen und beim 10-fachen Ironman in der Schweiz nur 1 Kg abgenommen. Also mache ich doch was richtig.

Die Distanzen im August:
53 Km Schwimm
3244 Km Rad (Spinning)
585 Km Lauf
100 Km Kraft (10 Stunden)
3982 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Es gibt nach dem Deca sicher noch weitere Ziele, aber dazu muß ich noch vieles klären.


Montag, 6. August 2018

Bernhard Nuss Ultratriathlet

Meine Ultra-Triathlon-Geschichte seit 2013

Seit ich im Jahr 2013 von der Geschichte eines 30-fachen Ironman in Italien gelesen und gehört habe, bin ich infiziert von dieser Zahl.
Mittlerweile kenne ich die meisten Teilnehmer, wie auch den Autor des Buches "Stronger than Iron" persönlich, und es ist praktisch eine familiäre Beziehung daraus entstanden.
Vom 20.-29. August 2018 steht jetzt ein weiterer großer Schritt an, der Deca-Ultratriathlon in Buchs. Zum dritten mal fahren wir in die Schweiz und es fühlt sich sicher wieder wie ein "Nachhausekommen" an.

10 Ironman's in 10 Tagen heist dann die Deviese! "Never give up - Never walk alone"


Zu den einzelnen Geschichten geht es hier auf die Homepage von Never Walk Alone Nürnberg e.V.



Mittwoch, 1. August 2018

Juli 2018

Der Juli-Trainingsmonat

Die Trainingsumstellung hat prima funktioniert und ich fühle mich topfit. Es funktioniert heuer einfach so gut wie alles. Plagten mich bis Ende März zwar noch Schwimmprobleme und der Winterspeck wegen fehlenden Intervall-Training, ist alles wieder im Lot.
Mit austrainierten 67 Kilogramm fuhr ich nach Österreich, machte meinen "Double-Ironman" und als ich zurück kam, standen 68 Kilo auf der Waage, also trotz über 30 Stunden Wettkampfbelastung, kein Gewicht mehr verloren und sogar noch zugelegt. "Austrainiert eben"

Die Distanzen im Juli:
30 Km Schwimm
2016 Km Rad (Spinning)
366 Km Lauf
110 Km Kraft (11 Stunden)
2522 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Ich freue mich jetzt auf den Deca in Buchs, wenn auch der Respekt groß ist.


Samstag, 28. Juli 2018

Robert Karas / Cervèlo P5X

Triple-Ultra-Triathlon-Weltmeister Robert Karas

Mein polnischer Ultratriathlon-Freund Robert Karas ist neuer Weltmeister auf der Triple-Distanz in Lensahn geworden. Hier im Bild mit Wolfgang Kulow beim Wechsel auf die Radstrecke mit seinem Cervèlo P5X, das nun in der Ultratriathlonszene, seinen Namen "Simpy faster" wohl alle Ehre erwiesen hat.

Robert hat auch den 15 Jahre alten Weltrekord von Luis Wildpanner aus dem Jahr 2003 geknackt und mit einer unglaublichen Zeit von 30:48:57 Std. die 11,4 Km Schwimmen, 540 Km Radfahren und 126,6 Km Laufen gefinisht. Sein "Bike-Split" betrug 15:23:57 !!

Mir war schon im Vorfeld klar, dass er einen "raushaut", hat er doch schon letztes Jahr in Emsdetten auf der Double-Distanz einen "Fabel-Weldrekord" erzielt.

Vieleicht kommt zum Titel "schnellstes Bike der Ultratriathlon-Szene", nächstes Jahr ein weiterer Titel für das Rad hinzu. Die Gespräche die ich dazu führe, klingen alle im Momment positiv. Verraten wird das Ziel freilich erst dann, wenn die Unterschriften auf den Verträgen getrocknet sind. Lasst Euch überraschen, das Projekt schaut gut aus und ich freue mich darauf.


I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT

Mein P5X und ich freuen sich jetzt auf die Schweiz. Vom 20.-29. August heist es dann: Deca-Ultratriathlon. 10 Tage, 10 Ironman's in Folge