Montag, 16. September 2019

Challenge Almere Amsterdam 2019

Die - ACHTUNDDREISIGSTE - Langdistanz des Jahres 2019


Nach dem 14. "Indoor" am vergangenen Dienstag, folgte der sechste Wettkampf des Jahres, der Challenge-Almere Amderdam.


Wieso diese Langdistanz?


1) hat das was mit der ja nun leider nicht mehr funktionierenden Planung der Wettkämpfe, 2) mit dem Austragungsort, 3) der zweitältesten Langdistanz der Welt, 4) der Europa- meisterschaft und 5) mit einem Besuch unserer Freunde im Rheinland auf der Rückreise zu tun gehabt. Genug Punkte um genau dort zu starten oder?

Der Reihe nach die einzelnen Disziplinen


Das Schwimmen:


(Bilder sind freundlicherweise alle drei von Nadine Zahradnik, beim Triple in Lensahn gemacht und zur Verfügung gestellt).

Ich bin, nicht wie üblich am Ende meiner Berichte, sondern schon in der Einleitung begeistert ;)


Mit einer neuen offiziellen Schwimm-Bestzeit in einem Wettkampf hat mich mit 1:28:15 schon bei der ersten Disziplin, die Challenge- Almere Amsterdam überrascht.

Zu keiner Zeit beim Schwimmen hätte ich mir das denken können. Keine Sicht für mich auf dem langen Stück gegen die Morgensonne, X-mal mit den Wasserpflanzen verfangen und verhäddert und trotzdem für meine Verhältnisse passabel gelungen, würde ich sagen.
Durch die Aussentemperatur von nur 11 Grad, fand ich die Waasertemperatur von 19 Grad sogar noch als angenehm.
Übrigens, hier geht es zur alten Schwimmbestmarke vom Ironman Frankfurt aus dem Jahr 2013.

Das Radfahren:


Bekannt dürfte Holland für seinen Wind sein und Gott sei Dank, hat er mir, zumindest auf der ersten Runde, nicht so sehr die Tour vermiest.

Die zweite war dann deutlich schwerer für mich, kam doch erschwerend dazu, dass ich praktisch die ganzen 90 Kilometer alleine in der Gegend herum gefahren bin.


Schwamm drüber, in 6:51:37, bin ich in's Ziel gekommen und geschafft ist schließlich und endlich geschafft. Radtechnisch hatte ich noch ein super Gespräch in Almere geführt, aber dazu sicher mehr in den kommenden Wochen und Monaten. Soviel vorab, es tut sich was auf der "Rad-Seite"

Das Laufen:


Alle Blessuren aus der Schweiz waren wie weggeblasen. Kein Zucken im linken Oberschenkel und kein Maulen der Achillessehne haben mir das Laufen vermiest.

Die sechs Runden a 7 Kilometer haben sich auch super leicht laufen lassen und das kurzweilige um den See laufen, haben mir wieder richtig Spaß gemacht.


Viele "Stimmungsnester", schön um den See verteilt, haben bei allen Teilnehmern sicherlich für gute Laune gesorgt. Ganz besonders Frank Horras hat mich sechs mal richtig angefeuert und mir auch dieses kleine Video geschickt. (Wer Facebook hat, ist hier klar im Vorteil) Letztendlich war die dritte Disziplin in 4:55:19 und damit der Challenge-Almere Amsterdam 2019 in 13:39:38 geschafft.

Resüme:


Ich kann diese Veranstaltung jedem nur empfehlen. Super, wirklich super organisiert, kurze Wege (Parkhaus für 5 Euro am Tag 250 Meter bis zum Start/Ziel) und wirklich freundlichste Holländer, egal wo man hinsieht, oder hin geht.

Die 38. Langdistanz des Jahres ist somit geschafft und bevor es nach Mexiko geht, stehen Nummer 39 und 40 im Franken Aktiv auf dem Plan. Schlusswort: ich bin begeistert! (Zieleinlauf-Video)



Mittwoch, 11. September 2019

Route66 #37

Die vierzehnte "Indoor-Langdistanz" am 10. September 2019


Nach dem vergangenen Freitag mit der erfolgreich absolvierten 36sten Langdistanz des Jahres und dem ersten "Doppel-Schlag", (zwei Langdistanzen innerhalb weniger Tage) war ich heute bei meinem Partner Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs.

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:24:09, Spinningzeit: 4:31:30, Laufbandzeit: 4:26:40 und Gesamtzeit: 10:22:19 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 14. Indoor-Langdistanz bin ich heute wieder im Südstadtbad geschwommen. Begleitet von meiner Frau ist mir diese Langdistanz wieder locker von der Hand gegangen und ich hoffe, das wird auch weiterhin, zumindest bei den "Indoors", so bleiben, denn ich muss ja 8 zusätzliche in diesem Jahr noch erledigen.

Hier gleich die Vorankündigung für kommenden Samstag, quasi der zweite "Doppelschlag", geht es nach Amsterdam, zum Challenge Almere, der zweitältesten Langdistanz der Welt. Als ich gestern die Wassertemperatur mit 17 Grad erfahren habe, ist es mir sozusagen "kalt den Rücken runter gelaufen". Wir werden sehen wie ich damit zurecht komme.


Der 14. Indoor hat mir wieder richtig Spaß gemacht und die Begleitung meiner Frau setzt scheinbar Kräfte bei mir frei. Schon beim Schwimmen gab es eine neue Bestzeit mit 1:24 in der Serie und wenn man sich die ersten Langdistanz-Schwimmen ansieht, habe ich dieses Jahr meine Zeit auf der 3,8 Km Strecke um gut 15 Minuten verbessert UND das nachhaltig!

Spinning und Laufen sind dann auch gut gelaufen, so das ich meine bisherige Bestmarke, resultierend beim "Route66 Langdistanz #11" (auch da wurde ich von Inge begleitet) um 10 Minuten verbessern konnte. 

                                                       - "Ich bin wieder begeistert"-



I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE -/- IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT





Samstag, 7. September 2019

Route66 #36

Die dreizehnte "Indoor-Langdistanz" am 6. September 2019


Nach der vergangenen Woche mit dem erfolgreich, wenn auch hart erkämpften "Quintuple-Ultratriathlon" in Buchs, war ich heute wieder bei meinem Partner Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs.

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:25:43, Spinningzeit: 4:35:45, Laufbandzeit: 4:34:43 und Gesamtzeit: 10:36:11
 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 13. Indoor-Langdistanz sind wir heute im Südstadtbad vor verschlossener Tür gestanden und so mussten wir in das Langwasserbad wechseln und dort bin ich auf der 25 Meter Bahn geschwommen. Begleitet von Hubert Mahlich ist mir diese Langdistanz diesmal nicht so locker von der Hand gegangen wie sonst üblich.
Den ganzen Tag habe ich heute im Kopf damit gekämpft und dennoch mit einer super Zeit abgeschlossen. Über die Schwimmzeit freue ich mich besonders, gut ich hatte eine leere Bahn im Langwasserbad, aber das Wasser war viel zu warm und sehr stark gechlort.

Vielleicht hat das Kopfproblem auch damit zu tun, dass die letzten 12 Ironmans beim Swissultra, oder die letzten beiden "Indoor's" nicht im Studio, sondern bei der "Luftflotte am Sommerfest", bzw. "Über den Dächern von Erlangen" ja "Outdoor's" waren.

ODER vielleicht auch deshalb, weil es die 36. Langdistanz war, die ich in den letzten 5 Monaten absolviert habe! in Worten: SECHSUNDREISSIG IN FÜNF MONATEN! Ich bin weiterhin begeistert.


Am 5. März ist der Startschuss für die "Route66" gefallen und Bayern 1 war live mit dabei. (Podcast)


Nach dem verletzungsbedingten Stopp, nach dem siebten Tag beim Double-Deca in der Schweiz, bin ich ja dazu gezwungen, acht weitere Langdistanzen im Studio oder bei Partnern zu absolvieren. Da ich im Vorfeld schon genügend Anfragen dafür hatte, wird es nicht schwer sein, die passenden Locations dafür zu finden.


Aus Zeitgründen muss ich allerdings jetzt vor Mexiko noch 3 Termine unterbekommen und das ist gar nicht so einfach, habe ich festgestellt. Stehen doch zwei fixe Termine mit dem Challenge Almere und den Bayerischen Meisterschaften im Nordic Walking im September an.

I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE -/- IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT




Donnerstag, 5. September 2019

Bernhard Nuss im Mitteilungsblatt

"Der eiserne Franke" im Mitteilungsblatt Ausgabe September 2019


Vielen Dank an das Mitteilungsblatt Eibach - Röthenbach - Reichelsdorf für den Artikel.


UND natürlich an Mahlich Baumanagement für die geniale Idee, die 23. Langdistanz, auf dem Weg zur "Route66", über den Dächern von Erlangen zu absolvieren. Super geschrieben Hubert! Zur Onlineversion auf Seite 19 hier klicken.


Bayerische Meisterschaft im Nordic Walking


Bayerische Meisterschaft in 10 Kilometer Nordic Walking


Am 21. September finden auf unserem Nordic Walking Parcour am Nürnberger Tiergarten die  Bayerischen Meisterschaften auf der

10 Kilometer Strecke statt.


Organisiert wird das ganze federführend von Hubert Mahlich und alle Infos zum Event sind hier verlinkt. Hier auch ein Radiobeitrag auf Bayern plus mit Hubert.
Die Onlinanmedung ist bis 18. September unter diesem Link möglich.

Nach Ablauf  dieser Frist kann am Samstag vor Ort noch nachgemeldet werden. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.



Dienstag, 3. September 2019

Double Deca Buchs 2019

Der Double-Deca-Ultratriathlon in Buchs 2019

Der erste von zwei 20-fachen-Ultratriathlons des Jahres


Nun war er da, der erste 20-fache der Saison und er führte uns in unsere zweite Heimat, nach Buchs, in die Schweiz.


UND es ist alles andere als gut gelaufen. 


Ich musste am 7. Tag eine für mich schwere, aber einzig richtige Entscheidung treffen, und den Wettkampf unterbrechen. Der linke Oberschenkel hat komplett dicht gemacht und als nächstes hätte mich ein Muskelfaserriss wahrscheinlich für den Rest der Saison außer Gefecht gesetzt.

Auch der Tod meines Vaters am 4. Wettkampftag hat mich sehr belastet, wenngleich ich darauf vorbereitet war. Wir sind dann in der Pause die ich mir auferlegt habe, zur Beerdigung nach Hause gefahren, um am Sonntag wieder nach Buchs zu kommen, damit ich beim 5-fachen wieder starten konnte.

Den Quintuple:


Dieses Wettkampf-Format habe ich nun zum 3. mal in Angriff nehmen können und auch gefinisht. Selbstverständlich ist das aber natürlich nicht, sind doch von den 8 gestarteten Teilnehmern nur 4 in's Ziel gekommen. Der 4. Platz hat mir dann auch das gewünschte Weltcup-Ergebnis mit 170 Punkten eingebracht und bringt mich ein Stück weiter nach oben in der Liste.




Der Reihe nach die einzelnen Disziplinen und Tage


Das Schwimmen:


Tag1 01:29:38 Tag2 01:37:00 Tag3 01:36:52 Tag4 01:32:00 Tag5 01:32:06 Tag6 01:32:01 Tag7 01:30:09 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 01:29:05 Tag17 01:32:12 Tag18 01:33:53 Tag19 01:33:24 Tag20 01:31:26

Ich konnte alle Tage in meiner Vorgabe ohne besondere Probleme schwimmen und bin sehr zufrieden damit. Freilich wird das in Mexiko nochmal eine andere Hausnummer werden, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffen werde.

 

Ich hatte ja schon einen "Schwimmtest" über 19 Km in Österreich, der relativ gut funktioniert hatte. Freilich fehlen mir jetzt 8 Tage "Schwimmtraining" über die 3,8 Kilometerstrecke, aber im Grunde genommen kommt es darauf sicher nicht an. Ich habe mich bei Beto rückversichert, die Cut-Off-Zeit in Leon ist machbar.


Das Radfahren:


Tag1 08:17:17 Tag2 07:47:05 Tag3 07:50:56 Tag4 07:47:02 Tag5 07:40:33Tag6 07:47:23 Tag7 08:10:42 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 7:24:59 Tag17 07:35:52 Tag18 07:56:10 Tag19 07:44:051Tag20 08:07:03

Der erste Tag war eine einzige Katastrophe. Dauerregen und Schaltprobleme mit der Campa Elektronik am Kuota haben mich fast zur Verzweiflung gebracht. Tag 2-6 sind dann normal verlaufen und am 7. Tag habe ich etwas rausgenommen, da sich am Tag vorher beim Laufen die Oberschenkelprobleme angekündigt hatten.

Beim Quintuple:


Auch beim 5-fachen Ultra hatten wir einen bösen Regen am Tag 3 zu bewältigen und am letzten Tag habe ich deutlich herausnehmen müssen, hatten sich doch am Tag zuvor, an der linken Achillessehne Probleme eingestellt. Ich habe dann praktisch den Tag nur mit dem rechten Bein tretend über die Bühne gebracht, aber auch die Schmerzen damit aus der Welt geschafft.


Das Laufen:


Tag1 05:26:45 Tag2 05:44:29 Tag3 05:42:34 Tag4 05:53:10 Tag5 05:58:25Tag6 06:18:53 Tag7 06:50:06 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 05:23:48 Tag17 06:10:38 Tag18 05:40:15 Tag19 06:04:32 Tag20 06:35:29

Das Laufen ist ja bekanntlich die Disziplin, mit der ich alle mäßigen Schwimm- und Radzeiten ausgleichen kann. Ab Tag 2-6 hat das auch wieder super funktioniert. An Tag 1 (radbedingt) und 7 war das leider nicht der Fall. Schon am sechsten Wettkampftag stellten sich beim Laufen massive Oberschenkelprobleme ein, die am siebten Tag dann eskaliert sind. Konnte ich nach dem Radfahren durch eine Massage für 5 Laufrunden eine Linderung verspüren, haben sich die Schmerzen zur Halbzeit so verschlimmert, dass ich nur mit Schmerzmitteln den Tag beenden konnte.

Nach Rücksprache mit meiner Frau und der Wettkampfleitung habe ich dann beschlossen, den Wettkampf hier abzubrechen, um die Route66 nicht zu gefährden. Eine Zerrung oder gar ein Muskelfaserriss wäre sicher das nächste gewesen und das sichere Aus der Saison.

Bedanken möchte ich mich hier an dieser Stelle schon beim Bayerischen Rundfunk für das "Zwischen-Interview", dass wie verabredet am 21. August auf Bayern1 gesendet wurde.


Beim Quintuple:


Finish und nichts als Finish war die Devise und genau das ist mir gelungen, wenngleich es kein Kinderspiel war. Am ersten Tag habe ich für meine Verhältnisse mal einen "rausgehauen" und die schnellste Endzeit, mit 14:35:09, die ich bei einem Ultra erreicht habe, ist dabei heraus gekommen. Am 4. Tag haben sich Achillessehnen-Probleme aufgetan, die ich aber wie oben geschrieben, beim Radfahren lösen konnte und im ganzen Leben hätte ich nicht gedacht den letzten Tag dann doch schmerzfrei laufen zu können.



Hier geht es zu meiner Zwischenbilanz, zu einem Podcast vom Swissultra 2019 und zu meim Zieleinlauf. Hier meine Dropbox Bilder der 7 Tage vom Double-Deka und hier vom Quintuple. Vielen Dank Katrin ;) Hier geht es zur "Urkunden-Seite" und zur "World-Cup-Seite".

Resüme:


Es war eine schwere Zeit für mich und meine Frau in Buchs 2019. Der Tod meines Vaters, die diversen Verletzungen die ich mir eingefangen habe und die Wetterkapriolen haben es mir nicht leicht gemacht in den 20 Tagen zumindest 12 Langdistanzen auf dem "Weg zur Route66" zu meisten.

 

Ich habe für das Geleistete viel Lob aus der "Ultra-Familie" bekommen, das mich dann doch meinen Frieden mit dem Wettkampf schließen lässt, wenngleich tiefe Narben bleiben werden.

 

Die "Route66" lebt weiter, auch wenn sie natürlich an dem "seidenen Faden" Mexiko hängt und das wird keine leichte Aufgabe werden. Die fehlenden 8 Langdistanzen aus Buchs kann ich ohne Probleme natürlich noch nachholen, Anfragen für die so genannten "Indoor-Langdistanzen" habe ich genug.

 

Als Abschluss gilt es mich bei allen die mich in dieser Zeit unterstützt haben zu bedanken. Bei meiner Frau, bei meiner Familie, beim Veranstalter, bei Familie Schöb, die uns wieder in ihre Familie aufgenommen haben, bei meinen "Never Walk Alone Mitgliedern" und bei allen "Internet-Freunden" die mir moralischen Auftrieb zukommen liessen, ohne den ich sicher in der Schweiz zerbrochen wäre.

 

Ich habe den Zieleinlauf meinem Vater gewidmet und ich denke er wäre stolz auf mich gewesen.



Montag, 2. September 2019

Bernhard Nuss im XTRAmagazin

Artikel im XTRAmagazin Ausgabe August 2019


Artikel vom Sommerfest der Nürnberger Luftflotte mit meiner Langdistanz Nummer 19 für die "Route66"


Vielen Dank an das XTRAmagazin Stadtmedien Nürnberg Fürth Erlangen.


August 2019

Der August-Trainings- und Wettkampfmonat


Einmal musste ja die positive "Trainings-Statistik-Strähne reisen", aber musste es gerade im August, in der Schweiz sein?

Frust pur wäre untertrieben, aber es ist so wie es ist. Um die "Route66" nicht zu gefährden, habe ich den Double-Deca in Buchs nach dem 7. Tag unterbrochen und habe als Minimalziel, das noch übrig geblieben ist, den Quintuple doch noch gefinisht. So ist wenigstens ein Weltcupergebnis herausgesprungen.


 Die Distanzen im August:
    55 Km Schwimm
2853 Km Rad (Spinning)
  618 Km Lauf
    40 Km Kraft (4 Stunden)
3566 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)


Ich musste dieses Bild einfach posten, aber nicht weil ich an der oberen Position, sondern weil ich mich in der unteren Lage im August wieder gefunden habe. Man hat mir von vielen, vielen Seiten, auch von solchen, von denen man es nicht erwarten hätte können, geholfen, durch diesen schweren Monat zu kommen.

 

Die Augen sind jetzt wieder nach vorne gerichtet, es ist ja auch die einzige Option die ich habe. Der September wird jetzt ein Übergansmonat werden, bevor es im Oktober nach Mexiko geht. Ich hoffe verletzungsfrei.




Sonntag, 25. August 2019

Bernhard Nuss in Bayern 1

Podcast meines Interviews vom 21. August 2019 in Bayern 1


An dieser Stelle möchte ich mich beim Bayerischen Rundfunk und Bayern 1 für die laufende Berichterstattung im Hörfunk über die "Route66" recht herzlich bedanken.


Vielen Dank an Ullie Nikola, Stefan Strasser und im aktuellen Bericht an Miriam Scholz und Birgit Roßhirt.

Hier geht es zum Mitschnitt-Podcast und hier zur Presseseite der "Route66"


Freitag, 23. August 2019

Zwischenbilanz Buchs

Eine erste Zwischenbilanz aus Buchs


Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Zeilen schreiben müsste, aber es ist nunmal so gekommen und ich muss damit umgehen.


Nach dem ersten verregneten Wettkampftag und Dauerregen beim Laufen am dritten Tag, habe ich mir eine Verhärtung des linken Oberschenkels eingefangen, die ohne Regenerationspause nicht mehr in den Griff zu bekommen war.

Auch der Tod meines Vaters am vierten Tag hat mich mental in ein tiefes Loch gebracht, aus dem ich nur mühsam und langsam wieder herausgefunden habe und durch bin ich damit noch lange nicht.


Ich (wir, meine Frau und die Rennleitung) haben dann nach der 7. Langdistanz beschlossen, den Wettkampf zu unterbrechen, um eine weitere Verletzung (Muskelfaserriss) zu vermeiden und damit die "Route66" ernsthaft zu gefährden. Auch haben wir die Wettkampfpause genutzt, um nach Hause zu fahren, damit wir an der Beerdigung meines Vaters teilnehmen und uns würdig von ihm verabschieden können.

Am Sonntag geht es dann zurück nach Buchs, damit ich am Dienstag, den 27. August, beim Quintuple starten kann, um wenigstens ein Weltcupergebnis erzielen zu können und die "Route66" aufrecht zu erhalten.




Samstag, 10. August 2019

Go hard or go home

Der erste 20-fache der "Route66-Saison 2019"


Die letzten Tage der Vorbereitung für den Swissultra, dem ersten Double-Deca-Ultratriathlon, 20 Tage, 20 Langdistanzen in Folge, sind abgelaufen.


Das Motto "Go hard or go home" könnte nicht besser für meine "Route66" sein.

Passend ist auch jetzt, dass auf der Homepage des Swissultra mein Interview veröffentlicht wurde, welches ich hier verlinke.

Ich (Wir) können es kaum erwarten, am Sonntag in der Früh, in unsere "zweite Heimat" zu fahren und uns mit vielen Freunden aus ganz Europa zu treffen und "gemeinsam etwas Sport zu treiben".

Drückt mir die Daumen, dass alles gelingt und tägliche Infos gibt es hier in den Liveberichten.