Samstag, 1. April 2017

März 2017

Der März-Trainingsmonat


Wo fange ich an, wo höre ich auf? Das erste Quartal 2017 ist beendet und zufrieden ist etwas anderes. Die Verletzung, die ich mir Ende Januar in Österreich eingefangen habe, (Burgenland Extrem) hat kein vernünftiges Training im Februar und März zugelassen. Deshalb ist auch das DNF beim Double-Ironman in Florida die logische Folge, die mich aber im Kopf jetzt nicht soweit zurückschlägt, dass ich diesen in den Sand stecken werde. Das ich überhaupt soweit gekommen bin (fast 30 Stunden Wettkampfzeit) grenzt alleine schon an ein Wunder und das habe ich ausschließlich der Kinesiologin Eva zu verdanken !! (Siehe Bericht)

Die Distanzen im März:
22 Km Schwimm
1161 Km Rad (Spinning)
202 Km Lauf
100 Km Kraft (10 Stunden)
1485 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken

Ich werde meinen Fokus im April auf meine angestrebte "Personal-Trainer-Ausbildung" richten, aber den Sport natürlich als hohe Priorität beibehalten. Die Zwischenprüfung habe ich im Trainingslager auf Mallorca erfolgreich hinter mich gebracht und wenn alles funktioniert, sollte die Prüfung noch vor Charkiv über die Bühne gehen.


Sonntag, 26. März 2017

Florida

Double-Ultra-Ironman Florida

 

Da war er nun, der erste Wettkampf des Jahres und ich war so unvorbereitet wie noch nie, denn durch den Muskelfaserriss Ende Januar in Österreich, konnte ich praktisch 6 Wochen lang kein Ausdauertraining machen. Mir war klar, das wird ein schwieriges, wenn nicht sogar ein unmögliches Unterfangen werden.
Schon die Anreise war dann auch tatsächlich der erste "Ultra" den Inge und ich zu bewältigen hatten. Mit fast 25 Stunden von unserer Haustüre bis zum betreten der "Kabine" am Lake Louisa, war schon ein wenig grenzwertig. Die Unterkunft, die wir uns mit Ultrafreund Tristan mit Lebensgefährtin Eva und einem griechischen Triathleten teilten, war super, aber in der ersten Nacht einfach zu kalt, um einen erholsamen Schlaf zu bekommen, aber damit mußten wir alle leben. Am darauf folgenden Tag hatten wir alle Zeit der Welt, um uns den Wettkampfort, der in einem riesigen Park lag, anzusehen, unsere Einkäufe zu erledigen und am Abend dann die Wettkampfbesprechung mit zu erleben. Vorweg, es war alles super organisiert und ist auch so abgelaufen und deshalb schon hier der Dank an Steve und seiner Mannschaft, das kann man kaum besser machen!!!

Am nächsten Morgen klingelte schon früh der Wecker und es hieß Sachen packen, an den See fahren, dort das vom Veranstalter bereitgestellte Frühstück einzunehmen und ab in den Neoprenanzug, das Schwimmen stand an. Das Wasser hatte laut Steve "Trinkwasserqualität" (ausgesehen hat es aber wir "Cola") und auch Aligatoren waren dort beheimatet, die aber als "friendly Gator" bezeichnet wurden und ihrem Namen alle Ehre machten. 12 Runden galt es zu schwimmen, die sich aber nach einheitlicher Meinung als grenzwertig darstellten. Auf dem Bild mit Freund Laurent sieht das feuchte Nass noch ruhig aus, aber mit fortschreitender Zeit wurde dies durch den Wind immer unruhiger und zum Schluss hin sogar richtig wellig, was das ganze nicht gerade leicht machte. Nach der Hälfte der Strecke dachte ich das erste mal darüber nach, das Handtuch zu schmeißen und konnte mir nur mit Mühe dieses Vorhaben immer wieder ausreden, aber mit Erfolg, denn mit jeder der ca. gut 600 Meter langen Bahn kam das Ziel näher. Zu kämpfen hatte ich zusätzlich mit der Orientierung, denn durch den Wellengang waren die Bojen nicht immer für mich sichtbar. Im Wasser hatte ich eh keine Sicht, das war wie oben beschrieben so schwarz wie Cola und so stieg ich nach 8,25 geschwommenen Kilometern statt der geforderten 7,6 genervt und frierend wie ein Hund aus dem Wasser. "Gott sei Dank, das war geschafft" und ich hatte sogar mein Ziel, nicht als letzter aus dem Wasser zu steigen, umsetzen können..

Ich brauchte lange, sehr lange, bis ich in der Lage war, auf das Rad zu steigen, denn der Wind kühlte die gefühlte Temperatur natürlich nach unten und mir war einfach zu kalt, so dass ich am Anfang mit langen Klamotten gestartet bin. Tja was soll ich zur Radstrecke sagen, sie war genau so, wie ich es NICHT liebe, nämlich wellig und windig und damit wäre eigentlich schon alles beschrieben. Auch die Tatsache, dass ich die letzte wirklich lange Radeinheit im August 2016 !! in der Schweiz mit 180 Kilometern gefahren bin, trägt zu meinem Ergebnis bei. Zufrieden ist etwas anderes und es war wirklich ein Kampf, die 360 Km zu bewältigen. Nach 3/4 der Strecke wäre eigentlich für mich Schluss gewesen, denn der rechte Oberschenkel war komplett zu und wurde durch die "Wunderheilung" von Eva (Tristans Lebensgefährtin) mit Kinesiologie wieder schmerzfrei gemacht, so dass ich den Rest der Strecke, freilich nur auf dem kleinen Kettenblatt, fahren konnte. Es wurde schon fast wieder Tag, um auf die Laufstrecke zu wechseln, aber immer noch in einem Zeitfenster den "doppelten Marathon" zu schaffen und das hat mir zu diesem Zeitpunkt doch noch Mut gemacht, denn rechnerisch wäre zu diesem Zeitpunkt auch noch mit "wandern", um den Wettkampf im Zeitlimit zu finishen möglich gewesen. Nach einer längeren Pause machte ich mich an die Aufgabe, den Laufpart anzugehen.

Na ich will mal nicht übertreiben, mit zwei Runden gehen startete ich und erst in der dritten Runde begann ich abwechselnd zu laufen, immer mit Gehpausen versehen. Der Part beim Triathlon, der mir für gewöhnlich am leichtesten fällt, begann also sehr holprig. Mit zunehmender Dauer, wurde es nun wärmer und wärmer (heiß und heißer wären die richtigeren Worte) und ich brauchte immer wieder kurze Pausen, um mich wieder in die Spur zu bringen. Bei Km 21 hatte ich dann wieder mal muskuläre Probleme, diesmal mit den Waden und auch hier hatte die "Wunderheilerin" Eva ihre heilenden Hände im Spiel, so dass ich im Rennen bleiben konnte. Ich und meine Frau Inge sind spätestens jetzt auf dem Tripp, dass es evtl. sinnvoll wäre, wenn Inge Kurse belegen würde. Ohne Evas Hilfe hätte ich schon lange die Segel gestrichen und sie hat mich immer wieder ins Rennen zurück gebracht, freilich aber mit der Aussage: deinen Muskeln kann ich helfen aber an dem Verlust deiner Energie kann ich nichts tun. UND das wurde zunehmend mein Problem. Als es auf den ersten Marathon zu ging merkte ich schon, dass mir die Körner langsam ausgingen, doch dass das jetzt so schnell gehen sollte, sozusagen wie wenn der berühmte "Mann mit dem Hammer" zuschlägt, hätte ich nicht gedacht. Ohne einen Funken von Restenergie saß ich also nach 42 gelaufenen Kilometern da und strich entmutigt und völlig entkräftet die Segel. Der Schritt hier und jetzt den Wettkampf nach fast 30 Stunden Dauer zu beenden, wurde mir von meiner Kraftlosigkeit genommen und es ist mir in diesem Moment nicht schwer gefallen.

Ich könnte freilich zu jeder einzelnen Disziplin noch viel mehr schreiben und berichten, aber es würde letztendlich doch nichts an den Tatsachen ändern und das Groh der Geschichte ist eh erzählt. Ich blicke jetzt hoffnungsvoll auf die nächsten Wettkämpfe und kann mich hoffentlich verletzungsfrei darauf vorbereiten. Ich stecke den Kopf jetzt nicht in den Sand, denn das Jahr ist noch lange und ich habe noch einiges vor ;)

Das Resümee für den Double Ironman in Florida fällt also recht nüchtern aus. So unvorbereitet wie ich es war, an einem Ort, der klimatisch zu dieser Jahreszeit für mich in einer keinster Weise gewohnten Umgebung stattfindet, ein solches Unterfangen anzugehen, ist fast zum scheitern verurteilt. Es tröstet mich auch nicht, das ich nicht der einzigste war, der ausgestiegen ist und seinen Tribut zahlen musste. Auch meine Gedankengänge - zwischen den beiden Triple Ironmans im Juli - mal schnell für einen Double in die Vereinigten Staaten zu fliegen, sind gestorben. Es ist einfach alles zu aufwendig, denn die Rückreise ist genauso strapaziös, wie die Hinreise.


Wieder zu Hause, ein toller Empfang von unseren Nordic Walken und Läufern !!

Mittwoch, 1. März 2017

Februar 2017

Der Februar-Trainingsmonat

In Anbetracht meiner Verletzung aus dem Januar kann ich am Ende des Monats sogar noch zufrieden sein, wenngleich die dunklen Wolken am Horizont immer noch sehr düster sind.

Zweieinhalb Wochen bleiben mir nur noch bis zum ersten Wettkampf in Florida und das Ziel hat sich auf ein Minimum reduziert. Ankommmen, durchbeissen und finishen heisst es in Amerika und das wird schwer genug werden. "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt"

Die Distanzen im Februar:
29 Km Schwimm
732 Km Rad (Spinning)
53 Km Lauf
100 Km Kraft (10 Stunden)
913 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken

Einen kleinen Lichtblick habe ich beim Trainingslager in Mallorca doch erleben dürfen, denn die Wade hat beim Radfahren und auch bei den ersten Laufversuchen gehalten. Es war eine rundum schöne Woche auf der Radinsel und mit Triathlon.de hatte ich den richtigen Veranstalter gewählt. Ganz nebenbei habe ich schwer gebüffelt und meine "schriftliche Zwischenprüfung" als Personal-Trainer bestanden. Damit ist mir ein großer Stein vom Herzen gefallen und jetzt heisst es, sich auf den praktischen Teil vorzubereiten!

 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Januar 2017

Der Januar-Trainingsmonat

Es hätte im Januar nicht schlimmer kommen können PUNKT. Zwar hatte ich "trainingstechnisch" einen guten Start hingelegt, aber in den Wettkämpfen hat nichts, aber auch gar nichts funktoniert. "Es kann nur besser werden" Nach Mellrichstadt hätte ich eigentlich gar nicht fahren brauchen (mehr im Bericht) und im Burgenland dann die Krönung mit einem Muskelfaserriss der Ausstieg. (Auch mehr im Bericht) Das Cervelo P5X ist auch noch nicht geliefert und es bleibt zu bezweifeln, ob es zum Trainingslager schon im Einsatz sein wird.  
Der Frust ist also unbeschreiblich und grenzenlos. "Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt"
Die Distanzen im Januar:
24 Km Schwimm
850 Km Rad (Spinning)
333 Km Lauf
110 Km Kraft (11 Stunden)
1317 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken

Die Augen bleiben auf die Saison 2017 focusiert und ich glaube nach wie vor, dass alles machbar ist, wenn ich verletzungsfrei bleibe. Mir ist auch bewusst, dass das Ganze eine "Gradwanderung" bleiben wird und alles an einem seidenen Faden hängt. "Not because they are easy, but because they are hard"


Dienstag, 31. Januar 2017

Ehrenurkunde

 Nürnberg, den 30.01.17

 
Außerordendlich stolz über die Partnerschafts-Ehrenurkunde des Amtes für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg, zeigte sich der sportliche Leiter und Gründer von Never Walk Alone Nürnberg e.V., Bernhard Nuss, hier im Bild mit Dr. Norbert Schürgers, dem Leiter des Amtes für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. bei der Urkundenübergabe. Mit der Auszeichnung wurde das außergewöhnliche Engagement im Bereich der sportlichen Zusammenarbeit mit Nürnbergs Partnerstädten in aller Welt gelobt.

"Nach meiner ersten Reise, die ich nach Nizza im Jahr 2008 organisiert habe, habe ich genau gewusst, dass daraus mal so eine große Sache wird" #yeswecan.


Mittwoch, 25. Januar 2017

24 Std. Burgenland

Burgenland Extrem-Tour 2017

 
Der erste Laufwettkampf des Jahres und gleich ein Lauf über 120 Kilometer stand unter dem Motto "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Schon am ersten Tag des Jahres bin ich dafür einen Marathon im Training gelaufen und am 22. Januar noch mal einen 50 Km-Lauf obendrein. Trotzdem bin ich mit einem etwas flauen Gefühl zu meinen österreichischen "Ultratriathlon-freunden" gefahren, denn ich hatte mir bei einem längeren Lauf mit Freund Oli Mitte des Monats meinen linken Fersenballen ramponiert, indem ich mir ein Steinchen eingelaufen hatte, so dass mir eine schöne Scharte erhalten geblieben ist.  Also Augen zu und durch hiess die Devise.

Nachts um 3 Uhr aufstehen um pünklich um 4:30 Uhr in der Startaufstellung zu stehen ist für mich ja noch kein Problem, stehe ich ja bekanntermassen immer sehr früh auf. Minus 4 Grad hat das Thermometer angezeig, doch der Wind hatte die gefühlte Temperatur natülich viel tiefer sinken lassen. Aber wir waren ja gut engepackt.
Bis Kilometer 35 ist alles super gelaufen. Norbert und ich waren zwar immer einen tacken zu schnell (vorgenommen war 6:30) aber es ist halt "gelaufen" Bei besagten Kilometer sagte ich zu Norbert, ich glaube meine linke Wade wird sich heute verabschieden. Ein kleiner Schmerz am Ansatz des "Caput Laterale" der sich mit jedem gelaufenen weiteren Kilometer natürlich verschlimmerte.
In Apetlon, bei Km 55, wurden nach einer längeren Pause die Schmerzen so schlimm das wir beschlossen haben, das wars für heute, schlieslich geht die Gesundheit immer vor.


Zuhause, wieder in Nürnberg beim Ausziehen (ich bin so wie ich war wieder nach hause gefahren) hat mich dann der Schlag getroffen. Man muß kein Arzt für diese Diagnose sein: Muskelfaserriss in der Wade und das ganze 4 Wochen vor dem Trainingslager in Mallorca. Ich könnte kotzen. Am Montag noch die Diagnose vom Arzt bestätigen lassen und für die nächsten Tage ist Ruhe angesagt. #rekomtraining.


Sonntag, 8. Januar 2017

24 Std. Mellrichstadt

24 Stunden Schwimmen Mellrichstadt

Durch die etwas spätere Ankunft und das frühere Gehen wäre ich nur auf ein Zeitfenster von 18 Stunden gekommen. "Bäume ausreißen" wollte ich eh nicht und durch eine leichte Erältung und Zahnschmerzen ist der Frust noch größer gewesen.

Das Schwimm-Ziel sollten ca. 11,4 Kilometer werden (Triple-Distanz), damit wäre ich schon zufrieden gewesen, denn lange Strecken bin ich seit meiner Bodenseequerung im Juli 2016 ja nicht wirklich mehr geschwommen. Es sollte halt einfach ein Test werden, inwieweit mir das Krafttraining für's Schwimmen was gebracht hat und wo ich nach meinem Schlüsselbein- und Rippenbruch vor 6 Monaten und nach dem Winter-Training stehe.

Lange Rede kurzer Sinn, alles super schlecht gelaufen. Die Erkältung und die Zahnschmerzen machten es mir unmöglich auch nur ansatzweise an mein Ziel heran zu kommen. So habe ich in der Nacht gegen 23:00 Uhr beschlossen, dass Ganze abzubrechen. Bevor ich in's Wasser bin, hatte ich mich noch jeweils für 45 Minuten auf dem Laufband und auf der Spinningmaschine für einen guten Zweck betätigt, denn zu diesem Zeitpunkt waren mir die Bahnen einfach zu voll. In drei Wochen steht mit dem 24 Std. Schwimmen in Stuttgart die nächste Möglichkeit an zu testen, wo ich stehe. Freilich wird das nicht einfacher sondern eher schwerer werden, findet doch ein Tag vorher der Burgenland Extrem Lauf in Österreich, mit 120 Kilometern statt.


Sonntag, 1. Januar 2017

Saisonfazit 2016

Meine persönlich Bilanz 2016

 

Ich habe im Kopf meinen Frieden mit der Saison 2016 geschlossen, auch wenn mich der Sturz in Bad Blumau ganz schön aus der Bahn geworfen hat. Dass mir das jetzt schon zwei Jahre hintereinander passiert ist, hat vielleicht einen tieferen Sinn, der mir aber bis zum "Lebensende" sicher verborgen bleiben wird.

Im Bild unten: das sauber verschraubte linke Schlüsselbein, das rechte zeig ich schon gar nicht mehr, ist sehr viel komplizierter und wird wahrscheinlich auch noch ein Nachspiel haben.

Drei positive Geschichten hat mir die Saison 2016 doch noch beschehrt, über die ich weiter unten noch im Detail berichte und die will ich in meinem Gedächtnis behalten ;) Ich hoffe 2017 kann ich die Einleitung in mein "Jahres-Fazit" dann mal anders beginnen.


Seit 2014 steht die Bodenseequerung in meinem Wettkampf-Kalender und zwei Jahre mußte ich das verschieben. Im ersten Jahr konnte mein Vereinskollege Markus nicht und im zweiten Jahr hatte ich ein gebrochenes Schlüsselbein.

2016 hat es bei mir dann endlich funktioniert und ich konnte den Bodensee in seiner Breite von Friedrichshafen nach Romanshorn durchschwimmen. Die Zeit spielte mir dabei keine Rolle, mir war nur wichtig, diesen See zu bezwingen, was mir auch in einer Zeit von 5:35:45 gelungen ist. Durch diesen Erfolg fühle ich mich im Lager der "Extremschwimmer" angekommen und ich denke, es werden so manch andere "Extrem-Schwimm-Events" noch folgen. (Die "Straße von Gibraltar" ist schon in Planung)

Fünf Jahre in Folge das Triathlonabzeichen in Gold, war nach dem oben beschriebenen Unfall, in weite Ferne gerückt, denn am 20-fachen Ultratriathlon in der Schweiz konnte ich unmöglich teilnehmen.

Vorsorglich hatte ich mir zwar ein ärztliches Attest für den 10-fachen besorgt, aber mein "Doc" hat mir schon vorausgesagt, dass das nicht funktionieren würde. Ich habe dann aber mit zusammengebissenen Zähnen doch 3 Ironmans gefinisht und mir so die "Ehrenauszeichnung" gesichert.
"Gesichert", weit gefehlt. Die Auszeichnung gibt es seit 2015 nicht mehr, was ich nicht wußte. Die DTU hat sie mir trotzdem geschickt und meine "Triathlon-Welt" war wieder in Ordnung.

Im Bild, auf dem Rheindamm in Buchs, beim "Deca-Ultratriathlon" in der Schweiz, mit der 2016 aufgebauten "Airon" Never Walk Alone Edition Zeitfahrmaschine.

Es hat lange gedauert bis das Rad fertig war, aber es ist ein kleines Juwel heraus gekommen. Freilich, dass es so schnell zur "Trainingsmaschine" degradiert werden würde, hätte ich mir im Leben nicht gedacht. Ich werde trotzdem 2016 sehr viel Spaß mit dem Rad beim trainieren haben, denn es passt wie angegossen. Ich möchte mich auch hier noch einmal bei meinem Freund Akos Majzer für den Rahmen bedanken, ich werde Dein "Baby" immer "hoch halten".


Mit einem Paukenschlag starte ich in die neue Saison 2017, denn ich kann mit dem neuesten Material, dem Cervélo P5X, bei insgesamt 8 Weltcup-Ultratriathlons starten. Dies wäre freilich ohne Sponsoring nicht möglich und somit möchte ich mich hier bei meinen Sponsoren Graf & Kittsteiner, "Triathlon-Shop", Radsport Duschl, Christoph Schwerdt und meinem Freund Klaus auf das herzlichste bedanken. Ohne Eure Unterstützung wäre mein Traum, auf den vorderen Plätzen des Ultratriathlon Weltcups 2017 zu stehen, nicht zu realisieren. Jetzt heißt es: nicht vom Rad fallen und liefern!!!

 

Freitag, 30. Dezember 2016

Dezember 2016

Der Dezember-Trainingsmonat

 Zufrieden blicke ich auf den Dezember-Trainings-Monat zurück, wenngleich ich lieber mehr Rad im Freien gefahren wäre. Ich "verfrorener Kerl" hab mich halt mehr im warmen Spinning-Studio aufgehalten, was sicher auch im Januar so sein wird, aber ich bin ja im Februar im Trainingslager auf Mallorca und das stimmt mich hoffnungsvoll ;)

Schwimmtechnisch hab ich zum ersten mal wieder die 30 Kilometermarke geknackt und im Januar wird sich das wohl verdoppeln (zumindest ist es so geplant), stehen doch zwei 24. Std. Schwimmen in Mellrichstadt und Stuttgat im Trainings- und Wettkampfplan. Lauftechnisch wird im Januar auch eine Schippe aufgeladen und mit 400 Kilometern liegt gleich zu Jahresbeginn ein Brocken vor mir. "Ich habe also ganz schön was vor"

Die Distanzen im Dezember:
31 Km Schwimm
1054 Km Rad (Spinning)
311 Km Lauf
200 Km Kraft (20 Stunden)
1606 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)


Ich stelle heute mal meine Trainings-Übersicht der letzten 4 Jahre online und ihr könnt sicher sein, wenn mich nicht wieder ein Sturz oder andere Widrigkeiten ausbremsen, werden nächstes Jahr sicher über 20.000 Distanz-Kilometer als Jahresergebnis zurück gelegt sein. ;)



Donnerstag, 1. Dezember 2016

November 2016

Der November-Trainingsmonat

Bis auf ein kleines Minus beim Schwimmen und beim Kraft-Training habe ich im November alle Ziele zu meiner Zufriedenheit abarbeiten können und auch im Dezember wird wieder eine Schippe aufgelegt.

Meine zwei "Radbaustellen" sind auch fertig gestellt, (U.a. das Winterrad mit Marathon-Plus-Reifen ausgestattet) so dass ich die 1000 Kilometer Radfahren und Spinning, die im Plan stehen, sicher erfüllen kann. Diese Trainingseinheiten sind mir besonders wichtig, da der erste Wettkampf ja schon im März sein wird und ohne ein zusätzliches Trainingslager wird das wohl nicht gehen.
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es das Angebot von Triathlon.de, vom 20.-27.02.17 auf der "Radfahrinsel" Mallorca werden.

Die Distanzen im November:
24 Km Schwimm
950 Km Rad (Spinning)
311 Km Lauf
190 Km Kraft (19 Stunden)
1475 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Unsere "Herbst-Marathon-Reise" führte uns dieses Jahr nach Italien. Verona, keine klassische Partnerstadt Nürnbergs, sonder nur als "befreundete Kommune" bezeichnet, war trotzdem eine Reise wert, zumal es die 20ste von uns organisierte "Städtepartnerschafts-Auslandsreise" war (9*Nizza, 4*Prag, 3* Antalya, 2* Kharkiv, 1* Venedig und eben 1* Verona) und unser Busunternehmer "Lemmi's Busreisen", hat uns die Fahrt mit dem 1. FCN Mannschaftsbus auch noch verschönert. (bezüglich der Bequemlichkeit nicht zu überbieten)

 

Unser 24-köpfiges Team war auf allen Strecken (Marathon, Halbmarathon und 10 Kilometer) vertreten und ich denke, jeder Einzelne hatte seinen persönlichen Erfolg. Nächstes Jahr steht wieder Nizza auf dem Plan und ich freue mich ganz besonders auf diesen Lauf, denn es ist ein besonderes Jubiläum und gleichbedeutend mit 10 Jahren "Never Walk Alone Nürnberg e.V. Sportreisen" in Nürnbergs Partnerstädte.