Mittwoch, 25. Januar 2017

24 Std. Burgenland

Burgenland Extrem-Tour 2017

 
Der erste Laufwettkampf des Jahres und gleich ein Lauf über 120 Kilometer stand unter dem Motto "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Schon am ersten Tag des Jahres bin ich dafür einen Marathon im Training gelaufen und am 22. Januar noch mal einen 50 Km-Lauf obendrein. Trotzdem bin ich mit einem etwas flauen Gefühl zu meinen österreichischen "Ultratriathlon-freunden" gefahren, denn ich hatte mir bei einem längeren Lauf mit Freund Oli Mitte des Monats meinen linken Fersenballen ramponiert, indem ich mir ein Steinchen eingelaufen hatte, so dass mir eine schöne Scharte erhalten geblieben ist.  Also Augen zu und durch hiess die Devise.

Nachts um 3 Uhr aufstehen um pünklich um 4:30 Uhr in der Startaufstellung zu stehen ist für mich ja noch kein Problem, stehe ich ja bekanntermassen immer sehr früh auf. Minus 4 Grad hat das Thermometer angezeig, doch der Wind hatte die gefühlte Temperatur natülich viel tiefer sinken lassen. Aber wir waren ja gut engepackt.
Bis Kilometer 35 ist alles super gelaufen. Norbert und ich waren zwar immer einen tacken zu schnell (vorgenommen war 6:30) aber es ist halt "gelaufen" Bei besagten Kilometer sagte ich zu Norbert, ich glaube meine linke Wade wird sich heute verabschieden. Ein kleiner Schmerz am Ansatz des "Caput Laterale" der sich mit jedem gelaufenen weiteren Kilometer natürlich verschlimmerte.
In Apetlon, bei Km 55, wurden nach einer längeren Pause die Schmerzen so schlimm das wir beschlossen haben, das wars für heute, schlieslich geht die Gesundheit immer vor.


Zuhause, wieder in Nürnberg beim Ausziehen (ich bin so wie ich war wieder nach hause gefahren) hat mich dann der Schlag getroffen. Man muß kein Arzt für diese Diagnose sein: Muskelfaserriss in der Wade und das ganze 4 Wochen vor dem Trainingslager in Mallorca. Ich könnte kotzen. Am Montag noch die Diagnose vom Arzt bestätigen lassen und für die nächsten Tage ist Ruhe angesagt. #rekomtraining.