Montag, 30. September 2019

Bernhard Nuss in Bayern plus

Radiomitschnitt meines Live-Interviews vom 30.09.19


Vielen Dank an Bayern plus für das heutige Interview. Es war ein sehr unterhaltsames Gespräch, dass ich mit Jürgen Lassauer führen durfte und wird wahrscheinlich nicht das letzte gewesen sein. (Bild unten: Blick in's Studio)

Hier geht es zum Podcast auf Bayern plus. UND hier das Podcast vom 01.10.19 auf Bayern1. Vielen Dank an Stefan Straßer.



Sonntag, 29. September 2019

2. Zwischenbilanz Route66

Die "knapp" 2/3 Zwischenbilanz der Route66


40 von 66 Langdistanzen sind geschafft und es stehen 16 "Indoor"- und 24 "Wettkampf-Langdistanzen" zu Buche.


Es läuft wieder "halbwegs" rund und den verletzungsbedingten Rückschlag aus der Schweiz habe ich relativ gut verdaut. Ich fühle mich weiterhin in der Form meines Lebens und ich denke, das ich auch aus dem "mentalen Loch", in das ich in der Schweiz gefallen bin, wieder vollständig herausgestiegen bin.

"Extrem motivierend" für mich ist auch, es gibt nur noch 3 Ultratriathleten auf der Welt, die mehr Langdistanzen in einem Jahr gefinisht haben als ich ;) Hier zum Nachlesen.

Mir ist aber auch schon bewusst, dass ich jetzt nochmal große mentale und auch körperliche Probleme bekommen kann, die Aufgabe ist einfach irrsinnig groß, bin aber selbstbewusst genug, um damit umgehen zu können.

Die Leistungs-Werte meiner sportmedizinischen Untersuchung haben sich gegenüber dem Frühjahr verbessert und ich habe sie ja in einem "Update" online gestellt. Die Gesundheit steht weiterhin an oberster Stelle, denn ohne sie nützt die ganze "mentale Power", die ich für mein Vorhaben verspüre, gar nichts und bleibt ohne wenn und aber das Damokles-Schwert des Projekts.


Jetzt steht die wirkliche Herausforderung mit dem "Double-Deca" in Leon an. Schon in 5 Tagen geht es für 20 Langdistanzen am Stück los, sprich der "Classic-Variante" mit 76 Kilometer Schwimmen, 3600 Kilometer Radfahren und 844 Kilometer Laufen innerhalb von 28 Tagen, um dann hoffentlich mit der "Route66" auf die Zielgerade einzubiegen.

Also drückt mir weiterhin die Daumen und an meine Zweifler sende ich wieder die Botschaft: Zweifelt weiter, ich kann gut damit leben! Und keine Sorge, es motiviert mich sogar meine "Route66" zu bestehen.



Freitag, 27. September 2019

Route66 #40

Die sechzehnte "Indoor-Langdistanz" am 26. September 2019


Nach dem vergangenen Dienstag, mit der neuen Bestzeit bei der 39sten Langdistanz des Jahres, war ich heute nochmal bei meinem Partner Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs. (UND somit gibt nur noch 3 Ultra-Triathleten, die mehr Langdistanzen haben als ich. Hier der "Saison-Hashtak 2019" dazu)

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:25:55, Spinningzeit: 4:31:25, Laufbandzeit: 4:28:53 und Gesamtzeit: 10:32:24 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 16. Indoor-Langdistanz bin ich heute, begleitet von Hubert Mahlich, im Südstadtbad geschwommen. Es war zugleich das letzte "Schwimmtraining" vor dem Double-Deca in Leon und ich hoffe, ich bin zumindest halbwegs fit für die Herausforderung in Mexiko, 76 Kilometer am Stück zu schwimmen.

Es war heute von Anfang an irgendwie der Wurm drin. Mehrmals ist mir die Schwimmbrille voll gelaufen und zu allem Überfluss habe ich den Schlüssel zum Fitness-Studio zu hause vergessen. Im Berufsverkehr haben wir dann insgesamt über eine halbe Stunde verloren. Also alles andere als eine "normale Indoor-Langdistanz"-Voraussetzung

Es ist mir heute "kopftechnisch" nicht leicht gefallen, aber das hat Gründe, die mit der Langdistanz als solches, nichts zu tun hatten. Ich habe mich natürlich trotzdem durchgebissen, was aber echt nicht leicht war. Ich muss mich immer noch wundern, wie wenig solcher Tage ich dieses Jahr hatte.


40 Langdistanzen in der "Saison 2019" liegen jetzt hinter mir und nun geht es sozusagen in das letzte Drittel der "Route66". Ich konnte von den acht, die mir aus der Schweiz fehlten, drei schon wieder gut machen. Die letzten, die ich nach einem erfolgreichem Finish in Mexiko noch benötige, bekomme ich gut hin. Finishen und nichts als finishen in Mexiko ist jetzt angesagt, denn ein DNF in Leon, steht nicht in meiner Planung und hätte auch fatale Folgen. - Aber natürlich habe ich einen "Plan B" und sogar einen "Plan C" im Kopf. -



I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE -/- IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT




Mittwoch, 25. September 2019

Route66 #39

Die fünfzehnte "Indoor-Langdistanz" am 24. September 2019


Durch die Pause in der vergangenen Woche, mit der erfolgreich ausgetragenen ersten Bayerischen Meisterschaft im Nordic Walking unseres Vereins auf der 10 Kilometer Strecke, war ich heute wie üblich im Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs.

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:26:42, Spinningzeit: 4:30:44, Laufbandzeit: 4:18:15 und Gesamtzeit: 10:15:41 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 15. Indoor-Langdistanz bin ich wie üblich im Südstadtbad geschwommen. Begleitet von meiner Frau, in der Hoffnung, dass das wieder so gut wie beim letzten mal von Statten geht, lief das Schwimmen und das Spinning wie gewohnt super und das ist auch gut so, steht doch übermorgen schon die sechzehnte an.

In der Früh, weil die Achillessehne etwas gemurrt hat, hätte ich niemals gedacht, dass es heute für eine neue Bestzeit reicht, aber ich habe jetzt mal nichts dagegen. Ich werde immer besser und das ist ja auch kein Wunder, schließlich ist dies das Ziel jeden Sportlers, durch stetiges trainieren besser zu werden. Am kommenden Donnerstag geht es gleich mit der vierzigsten Langdistanz weiter.

Wer den Blog verfolgt, es ist ja alles lückenlos dokumentiert, sieht, dass ich mich um über eine Stunde, gegenüber der ersten "Indoor-Langdistanz" verbessert habe, und ja, ich traue es mir zu, so eine Geschichte mal Netto unter zehn Stunden zu machen. Beim Laufen habe ich noch das Potential dafür, denn ich werde immer sicherer auf dem "Franken-Aktiv-Laufband" ;) - "ich bin begeistert" -


I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE -/- IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT




Graf & Kittsteiner Winterdienst

Firma Graf & Kittsteiner bei den Bayerischen Meisterschaften in Nordic Walking

Und die Verlängerung unserer Sponsoringvereinbarung für den "eisernen Franken", Bernhard Nuss


Im Bild mit dem neuen Geschäftsführer der Firma Graf & Kittsteiner, Abdulghafur Karimzadah, nach unserer Besprechung über eine weitere langjährig Zusammenarbeit.


Durch die neue Leitung der Firma, auf die man sich zu 100 % verlassen kann, ist wieder ein absolutes Vertrauensverhältnis entstanden.

Als ersten größeren Einsatz bei den Bayerischen Meisterschaften in Nordic Walking am 21. September 2019, wurden die Laufstrecken perfekt für unsere Teilnehmer gereinigt und wurden im höchsten Maße von den Läuferinnen und Läufern gelobt. Auch wurde von der Firma ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt, um alle Streckenabsperrungen zu positionieren und wieder abzubauen.

Ohne groß zu überlegen half auch der Geschäftsführer bei einem kleinen Engpass in Bezug auf den bevorstehenden Double-Deca-Ultratriathlon in Mexiko aus und es ist innerhalb kürzester Zeit eine Freundschaft entstanden, für die ich mich bei Dir, Abdul, aufs herzlichste bedanken möchte.

Update vom 15. Juni 2021: Graf & Kittsteiner unterstützt meine "Oceans-Challenge 2022" Charity-Aktion zu Gunsten von Ozeankind e.V. Am Ende der Aktion werden 500 € für den guten Zweck gespendet. Vielen Dank Abdul.

Montag, 16. September 2019

Challenge Almere Amsterdam 2019

Die - ACHTUNDDREISIGSTE - Langdistanz des Jahres 2019


Nach dem 14. "Indoor" am vergangenen Dienstag, folgte der sechste Wettkampf des Jahres, der Challenge-Almere Amderdam.


Wieso diese Langdistanz?


1) hat das was mit der ja nun leider nicht mehr funktionierenden Planung der Wettkämpfe, 2) mit dem Austragungsort, 3) der zweitältesten Langdistanz der Welt, 4) der Europa- meisterschaft und 5) mit einem Besuch unserer Freunde im Rheinland auf der Rückreise zu tun gehabt. Genug Punkte um genau dort zu starten oder?

Der Reihe nach die einzelnen Disziplinen


Das Schwimmen:


(Bilder sind freundlicherweise alle drei von Nadine Zahradnik, beim Triple in Lensahn gemacht und zur Verfügung gestellt).

Ich bin, nicht wie üblich am Ende meiner Berichte, sondern schon in der Einleitung begeistert ;)


Mit einer neuen offiziellen Schwimm-Bestzeit in einem Wettkampf hat mich mit 1:28:15 schon bei der ersten Disziplin, die Challenge- Almere Amsterdam überrascht.

Zu keiner Zeit beim Schwimmen hätte ich mir das denken können. Keine Sicht für mich auf dem langen Stück gegen die Morgensonne, X-mal mit den Wasserpflanzen verfangen und verhäddert und trotzdem für meine Verhältnisse passabel gelungen, würde ich sagen.
Durch die Aussentemperatur von nur 11 Grad, fand ich die Waasertemperatur von 19 Grad sogar noch als angenehm.
Übrigens, hier geht es zur alten Schwimmbestmarke vom Ironman Frankfurt aus dem Jahr 2013.

Das Radfahren:


Bekannt dürfte Holland für seinen Wind sein und Gott sei Dank, hat er mir, zumindest auf der ersten Runde, nicht so sehr die Tour vermiest.

Die zweite war dann deutlich schwerer für mich, kam doch erschwerend dazu, dass ich praktisch die ganzen 90 Kilometer alleine in der Gegend herum gefahren bin.


Schwamm drüber, in 6:51:37, bin ich in's Ziel gekommen und geschafft ist schließlich und endlich geschafft. Radtechnisch hatte ich noch ein super Gespräch in Almere geführt, aber dazu sicher mehr in den kommenden Wochen und Monaten. Soviel vorab, es tut sich was auf der "Rad-Seite"

Das Laufen:


Alle Blessuren aus der Schweiz waren wie weggeblasen. Kein Zucken im linken Oberschenkel und kein Maulen der Achillessehne haben mir das Laufen vermiest.

Die sechs Runden a 7 Kilometer haben sich auch super leicht laufen lassen und das kurzweilige um den See laufen, haben mir wieder richtig Spaß gemacht.


Viele "Stimmungsnester", schön um den See verteilt, haben bei allen Teilnehmern sicherlich für gute Laune gesorgt. Ganz besonders Frank Horras hat mich sechs mal richtig angefeuert und mir auch dieses kleine Video geschickt. (Wer Facebook hat, ist hier klar im Vorteil) Letztendlich war die dritte Disziplin in 4:55:19 und damit der Challenge-Almere Amsterdam 2019 in 13:39:38 geschafft.

Resüme:


Ich kann diese Veranstaltung jedem nur empfehlen. Super, wirklich super organisiert, kurze Wege (Parkhaus für 5 Euro am Tag 250 Meter bis zum Start/Ziel) und wirklich freundlichste Holländer, egal wo man hinsieht, oder hin geht.

Die 38. Langdistanz des Jahres ist somit geschafft und bevor es nach Mexiko geht, stehen Nummer 39 und 40 im Franken Aktiv auf dem Plan. Schlusswort: ich bin begeistert! (Zieleinlauf-Video)



Mittwoch, 11. September 2019

Route66 #37

Die vierzehnte "Indoor-Langdistanz" am 10. September 2019


Nach dem vergangenen Freitag mit der erfolgreich absolvierten 36sten Langdistanz des Jahres und dem ersten "Doppel-Schlag", (zwei Langdistanzen innerhalb weniger Tage) war ich heute bei meinem Partner Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs.

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:24:09, Spinningzeit: 4:31:30, Laufbandzeit: 4:26:40 und Gesamtzeit: 10:22:19 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 14. Indoor-Langdistanz bin ich heute wieder im Südstadtbad geschwommen. Begleitet von meiner Frau ist mir diese Langdistanz wieder locker von der Hand gegangen und ich hoffe, das wird auch weiterhin, zumindest bei den "Indoors", so bleiben, denn ich muss ja 8 zusätzliche in diesem Jahr noch erledigen.

Hier gleich die Vorankündigung für kommenden Samstag, quasi der zweite "Doppelschlag", geht es nach Amsterdam, zum Challenge Almere, der zweitältesten Langdistanz der Welt. Als ich gestern die Wassertemperatur mit 17 Grad erfahren habe, ist es mir sozusagen "kalt den Rücken runter gelaufen". Wir werden sehen wie ich damit zurecht komme.


Der 14. Indoor hat mir wieder richtig Spaß gemacht und die Begleitung meiner Frau setzt scheinbar Kräfte bei mir frei. Schon beim Schwimmen gab es eine neue Bestzeit mit 1:24 in der Serie und wenn man sich die ersten Langdistanz-Schwimmen ansieht, habe ich dieses Jahr meine Zeit auf der 3,8 Km Strecke um gut 15 Minuten verbessert UND das nachhaltig!

Spinning und Laufen sind dann auch gut gelaufen, so das ich meine bisherige Bestmarke, resultierend beim "Route66 Langdistanz #11" (auch da wurde ich von Inge begleitet) um 10 Minuten verbessern konnte. 

                                                       - "Ich bin wieder begeistert"-



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Samstag, 7. September 2019

Route66 #36

Die dreizehnte "Indoor-Langdistanz" am 6. September 2019


Nach der vergangenen Woche mit dem erfolgreich, wenn auch hart erkämpften "Quintuple-Ultratriathlon" in Buchs, war ich heute wieder bei meinem Partner Franken Aktiv für meine Serie "Route66" unterwegs.

Zunächst die nackten Zahlen. Schwimmzeit: 1:25:43, Spinningzeit: 4:35:45, Laufbandzeit: 4:34:43 und Gesamtzeit: 10:36:11
 (ohne Wechsel- und Pausen-Zeiten)

Bei der 13. Indoor-Langdistanz sind wir heute im Südstadtbad vor verschlossener Tür gestanden und so mussten wir in das Langwasserbad wechseln und dort bin ich auf der 25 Meter Bahn geschwommen. Begleitet von Hubert Mahlich ist mir diese Langdistanz diesmal nicht so locker von der Hand gegangen wie sonst üblich.
Den ganzen Tag habe ich heute im Kopf damit gekämpft und dennoch mit einer super Zeit abgeschlossen. Über die Schwimmzeit freue ich mich besonders, gut ich hatte eine leere Bahn im Langwasserbad, aber das Wasser war viel zu warm und sehr stark gechlort.

Vielleicht hat das Kopfproblem auch damit zu tun, dass die letzten 12 Ironmans beim Swissultra, oder die letzten beiden "Indoor's" nicht im Studio, sondern bei der "Luftflotte am Sommerfest", bzw. "Über den Dächern von Erlangen" ja "Outdoor's" waren.

ODER vielleicht auch deshalb, weil es die 36. Langdistanz war, die ich in den letzten 5 Monaten absolviert habe! in Worten: SECHSUNDREISSIG IN FÜNF MONATEN! Ich bin weiterhin begeistert.


Am 5. März ist der Startschuss für die "Route66" gefallen und Bayern 1 war live mit dabei. (Podcast)


Nach dem verletzungsbedingten Stopp, nach dem siebten Tag beim Double-Deca in der Schweiz, bin ich ja dazu gezwungen, acht weitere Langdistanzen im Studio oder bei Partnern zu absolvieren. Da ich im Vorfeld schon genügend Anfragen dafür hatte, wird es nicht schwer sein, die passenden Locations dafür zu finden.


Aus Zeitgründen muss ich allerdings jetzt vor Mexiko noch 3 Termine unterbekommen und das ist gar nicht so einfach, habe ich festgestellt. Stehen doch zwei fixe Termine mit dem Challenge Almere und den Bayerischen Meisterschaften im Nordic Walking im September an.

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Donnerstag, 5. September 2019

Bernhard Nuss im Mitteilungsblatt

"Der eiserne Franke" im Mitteilungsblatt Ausgabe September 2019


Vielen Dank an das Mitteilungsblatt Eibach - Röthenbach - Reichelsdorf für den Artikel.


UND natürlich an Mahlich Baumanagement für die geniale Idee, die 23. Langdistanz, auf dem Weg zur "Route66", über den Dächern von Erlangen zu absolvieren. Super geschrieben Hubert! Zur Onlineversion auf Seite 19 hier klicken.


Bayerische Meisterschaft in Nordic Walking über 10 Kilometer


Im Bild die frischgebackenen Bayerischen Meisterinnen und Meister auf der 10 Kilometer Strecke mit Hanne Möhrbach (links, Viactiv Krankenkasse) und dem Initiator Hubert Mahlich. (rechts hintere Reihe, Nordic Walking Abteilung, Never Walk Alone Nürnberg e.V.)


Zu den Ergebnissen hier klicken. Bilder von Johannes Diez (Facebook) von Heinz Siegert hier klicken und von Doris Roth hier klicken

Es war eine geniale Auftaktveranstaltung, die Hubert Mahlich organisiert hat. UND ohne die vielen freiwilligen Helfer aus unserem Verein, wäre das nie zu schaffen gewesen. 


Vielen Dank an alle Beteiligten, an die Sponsoren und natürlich auch an die Wettkampfrichter. - Wir haben gemeinsam "Spuren hinterlassen" -



Am 21. September finden auf unserem Nordic Walking Parcour am Nürnberger Tiergarten die  Bayerischen Meisterschaften auf der

10 Kilometer Strecke statt.


Organisiert wird das ganze federführend von Hubert Mahlich und alle Infos zum Event sind hier verlinkt. Hier auch ein Radiobeitrag auf Bayern plus mit Hubert.
Die Onlinanmedung ist bis 18. September unter diesem Link möglich.

Nach Ablauf  dieser Frist kann am Samstag vor Ort noch nachgemeldet werden. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.



Dienstag, 3. September 2019

Double Deca Buchs 2019

Der Double-Deca-Ultratriathlon in Buchs 2019

Der erste von zwei 20-fachen-Ultratriathlons des Jahres


Nun war er da, der erste 20-fache der Saison und er führte uns in unsere zweite Heimat, nach Buchs, in die Schweiz.


UND es ist alles andere als gut gelaufen. 


Ich musste am 7. Tag eine für mich schwere, aber einzig richtige Entscheidung treffen, und den Wettkampf unterbrechen. Der linke Oberschenkel hat komplett dicht gemacht und als nächstes hätte mich ein Muskelfaserriss wahrscheinlich für den Rest der Saison außer Gefecht gesetzt.

Auch der Tod meines Vaters am 4. Wettkampftag hat mich sehr belastet, wenngleich ich darauf vorbereitet war. Wir sind dann in der Pause die ich mir auferlegt habe, zur Beerdigung nach Hause gefahren, um am Sonntag wieder nach Buchs zu kommen, damit ich beim 5-fachen wieder starten konnte.

Den Quintuple:


Dieses Wettkampf-Format habe ich nun zum 3. mal in Angriff nehmen können und auch gefinisht. Selbstverständlich ist das aber natürlich nicht, sind doch von den 8 gestarteten Teilnehmern nur 4 in's Ziel gekommen. Der 4. Platz hat mir dann auch das gewünschte Weltcup-Ergebnis mit 170 Punkten eingebracht und bringt mich ein Stück weiter nach oben in der Liste.




Der Reihe nach die einzelnen Disziplinen und Tage


Das Schwimmen:


Tag1 01:29:38 Tag2 01:37:00 Tag3 01:36:52 Tag4 01:32:00 Tag5 01:32:06 Tag6 01:32:01 Tag7 01:30:09 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 01:29:05 Tag17 01:32:12 Tag18 01:33:53 Tag19 01:33:24 Tag20 01:31:26

Ich konnte alle Tage in meiner Vorgabe ohne besondere Probleme schwimmen und bin sehr zufrieden damit. Freilich wird das in Mexiko nochmal eine andere Hausnummer werden, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffen werde.

 

Ich hatte ja schon einen "Schwimmtest" über 19 Km in Österreich, der relativ gut funktioniert hatte. Freilich fehlen mir jetzt 8 Tage "Schwimmtraining" über die 3,8 Kilometerstrecke, aber im Grunde genommen kommt es darauf sicher nicht an. Ich habe mich bei Beto rückversichert, die Cut-Off-Zeit in Leon ist machbar.


Das Radfahren:


Tag1 08:17:17 Tag2 07:47:05 Tag3 07:50:56 Tag4 07:47:02 Tag5 07:40:33Tag6 07:47:23 Tag7 08:10:42 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 7:24:59 Tag17 07:35:52 Tag18 07:56:10 Tag19 07:44:051Tag20 08:07:03

Der erste Tag war eine einzige Katastrophe. Dauerregen und Schaltprobleme mit der Campa Elektronik am Kuota haben mich fast zur Verzweiflung gebracht. Tag 2-6 sind dann normal verlaufen und am 7. Tag habe ich etwas rausgenommen, da sich am Tag vorher beim Laufen die Oberschenkelprobleme angekündigt hatten.

Beim Quintuple:


Auch beim 5-fachen Ultra hatten wir einen bösen Regen am Tag 3 zu bewältigen und am letzten Tag habe ich deutlich herausnehmen müssen, hatten sich doch am Tag zuvor, an der linken Achillessehne Probleme eingestellt. Ich habe dann praktisch den Tag nur mit dem rechten Bein tretend über die Bühne gebracht, aber auch die Schmerzen damit aus der Welt geschafft.


Das Laufen:


Tag1 05:26:45 Tag2 05:44:29 Tag3 05:42:34 Tag4 05:53:10 Tag5 05:58:25Tag6 06:18:53 Tag7 06:50:06 Tag8 DNS Tag9 DNS Tag10 DNS Tag11 DNS Tag12 DNS Tag13 DNS Tag14 DNS Tag15 DNS Tag16 05:23:48 Tag17 06:10:38 Tag18 05:40:15 Tag19 06:04:32 Tag20 06:35:29

Das Laufen ist ja bekanntlich die Disziplin, mit der ich alle mäßigen Schwimm- und Radzeiten ausgleichen kann. Ab Tag 2-6 hat das auch wieder super funktioniert. An Tag 1 (radbedingt) und 7 war das leider nicht der Fall. Schon am sechsten Wettkampftag stellten sich beim Laufen massive Oberschenkelprobleme ein, die am siebten Tag dann eskaliert sind. Konnte ich nach dem Radfahren durch eine Massage für 5 Laufrunden eine Linderung verspüren, haben sich die Schmerzen zur Halbzeit so verschlimmert, dass ich nur mit Schmerzmitteln den Tag beenden konnte.

Nach Rücksprache mit meiner Frau und der Wettkampfleitung habe ich dann beschlossen, den Wettkampf hier abzubrechen, um die Route66 nicht zu gefährden. Eine Zerrung oder gar ein Muskelfaserriss wäre sicher das nächste gewesen und das sichere Aus der Saison.

Bedanken möchte ich mich hier an dieser Stelle schon beim Bayerischen Rundfunk für das "Zwischen-Interview", dass wie verabredet am 21. August auf Bayern1 gesendet wurde.


Beim Quintuple:


Finish und nichts als Finish war die Devise und genau das ist mir gelungen, wenngleich es kein Kinderspiel war. Am ersten Tag habe ich für meine Verhältnisse mal einen "rausgehauen" und die schnellste Endzeit, mit 14:35:09, die ich bei einem Ultra erreicht habe, ist dabei heraus gekommen. Am 4. Tag haben sich Achillessehnen-Probleme aufgetan, die ich aber wie oben geschrieben, beim Radfahren lösen konnte und im ganzen Leben hätte ich nicht gedacht den letzten Tag dann doch schmerzfrei laufen zu können.



Hier geht es zu meiner Zwischenbilanz, zu einem Podcast vom Swissultra 2019 und zu meim Zieleinlauf. Hier meine Dropbox Bilder der 7 Tage vom Double-Deka und hier vom Quintuple. Vielen Dank Katrin ;) Hier geht es zur "Urkunden-Seite" und zur "World-Cup-Seite".

Resüme:


Es war eine schwere Zeit für mich und meine Frau in Buchs 2019. Der Tod meines Vaters, die diversen Verletzungen die ich mir eingefangen habe und die Wetterkapriolen haben es mir nicht leicht gemacht in den 20 Tagen zumindest 12 Langdistanzen auf dem "Weg zur Route66" zu meisten.

 

Ich habe für das Geleistete viel Lob aus der "Ultra-Familie" bekommen, das mich dann doch meinen Frieden mit dem Wettkampf schließen lässt, wenngleich tiefe Narben bleiben werden.

 

Die "Route66" lebt weiter, auch wenn sie natürlich an dem "seidenen Faden" Mexiko hängt und das wird keine leichte Aufgabe werden. Die fehlenden 8 Langdistanzen aus Buchs kann ich ohne Probleme natürlich noch nachholen, Anfragen für die so genannten "Indoor-Langdistanzen" habe ich genug.

 

Als Abschluss gilt es mich bei allen die mich in dieser Zeit unterstützt haben zu bedanken. Bei meiner Frau, bei meiner Familie, beim Veranstalter, bei Familie Schöb, die uns wieder in ihre Familie aufgenommen haben, bei meinen "Never Walk Alone Mitgliedern" und bei allen "Internet-Freunden" die mir moralischen Auftrieb zukommen liessen, ohne den ich sicher in der Schweiz zerbrochen wäre.

 

Ich habe den Zieleinlauf meinem Vater gewidmet und ich denke er wäre stolz auf mich gewesen.