Montag, 6. August 2018

Bernhard Nuss Ultratriathlet

Meine Ultra-Triathlon-Geschichte seit 2013

Seit ich im Jahr 2013 von der Geschichte eines 30-fachen Ironman in Italien gelesen und gehört habe, bin ich infiziert von dieser Zahl.
Mittlerweile kenne ich die meisten Teilnehmer, wie auch den Autor des Buches "Stronger than Iron" persönlich, und es ist praktisch eine familiäre Beziehung daraus entstanden.
Vom 20.-29. August 2018 steht jetzt ein weiterer großer Schritt an, der Deca-Ultratriathlon in Buchs. Zum dritten mal fahren wir in die Schweiz und es fühlt sich sicher wieder wie ein "Nachhausekommen" an.

10 Ironman's in 10 Tagen heist dann die Deviese! "Never give up - Never walk alone"


Zu den einzelnen Geschichten geht es hier auf die Homepage von Never Walk Alone Nürnberg e.V.



Mittwoch, 1. August 2018

Juli 2018

Der Juli-Trainingsmonat

Die Trainingsumstellung hat prima funktioniert und ich fühle mich topfit. Es funktioniert heuer einfach so gut wie alles. Plagten mich bis Ende März zwar noch Schwimmprobleme und der Winterspeck wegen fehlenden Intervall-Training, ist alles wieder im Lot.
Mit austrainierten 67 Kilogramm fuhr ich nach Österreich, machte meinen "Double-Ironman" und als ich zurück kam, standen 68 Kilo auf der Waage, also trotz über 30 Stunden Wettkampfbelastung, kein Gewicht mehr verloren und sogar noch zugelegt. "Austrainiert eben"

Die Distanzen im Juli:
30 Km Schwimm
2016 Km Rad (Spinning)
366 Km Lauf
110 Km Kraft (11 Stunden)
2522 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Ich freue mich jetzt auf den Deca in Buchs, wenn auch der Respekt groß ist.


Samstag, 28. Juli 2018

Robert Karas / Cervèlo P5X

Triple-Ultra-Triathlon-Weltmeister Robert Karas

Mein polnischer Ultratriathlon-Freund Robert Karas ist neuer Weltmeister auf der Triple-Distanz in Lensahn geworden. Hier im Bild mit Wolfgang Kulow beim Wechsel auf die Radstrecke mit seinem Cervèlo P5X, das nun in der Ultratriathlonszene, seinen Namen "Simpy faster" wohl alle Ehre erwiesen hat.

Robert hat auch den 15 Jahre alten Weltrekord von Luis Wildpanner aus dem Jahr 2003 geknackt und mit einer unglaublichen Zeit von 30:48:57 Std. die 11,4 Km Schwimmen, 540 Km Radfahren und 126,6 Km Laufen gefinisht. Sein "Bike-Split" betrug 15:23:57 !!

Mir war schon im Vorfeld klar, dass er einen "raushaut", hat er doch schon letztes Jahr in Emsdetten auf der Double-Distanz einen "Fabel-Weldrekord" erzielt.

Vieleicht kommt zum Titel "schnellstes Bike der Ultratriathlon-Szene", nächstes Jahr ein weiterer Titel für das Rad hinzu. Die Gespräche die ich dazu führe, klingen alle im Momment positiv. Verraten wird das Ziel freilich erst dann, wenn die Unterschriften auf den Verträgen getrocknet sind. Lasst Euch überraschen, das Projekt schaut gut aus und ich freue mich darauf.


I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT

Mein P5X und ich freuen sich jetzt auf die Schweiz. Vom 20.-29. August heist es dann: Deca-Ultratriathlon. 10 Tage, 10 Ironman's in Folge

Freitag, 20. Juli 2018

Cervèlo P5X der erster Renneinsatz

Der erste Renneinsatz des P5X beim Double-Ultratriathlon in Bad Blumau

Ich hatte ja drei Räder mit nach Blumau genommen, um eben auf jedes Wetter eine "Antwort" zu haben. Am Start stand das Airon bereit und ein Blick auf das Regenradar hat schon den Plan wieder verworfen um das Kuota aus dem Hänger zu holen. Das war auch die richtige Entscheidung denn es wurde nass und zwar für den Rest der Nacht.

Also bin ich die ersten 170 Kilometer mit dem Regenrad gefahren und der Plan war dann, wenn es aufhört zu regnen, im Hotel zu Frühstücken, um dann auf das P5X zu wechseln.
Dieser Plan hat dann auch zu 100% funktioniert, was heißt funktioniert, er war für mich genial.

Schon auf den ersten Runden mit dem Cervèlo legte ich eine Geschwindigkeit hin, das sich meine Mitfahrer sehr gewundert haben. Ich überholte sogar Teilnehmer, die ich in meinen Träumen noch nicht überholt habe ;) Einige fragten mich allen Ernstes, wo der Motor an dem Rad verbaut ist. Meine Garmin, die am Rad montiert ist, steht auch bei Wettkämpfen auf "Autostop" und vor dem Wechsel des Rades stand da ein 25,5er Schnitt. Am Ende der 360 Kilometer ist dieser Schnitt bei 27,5 gestanden, also alles richtig gemacht und ein weiterer Beweis, dass die Aufschrift "simply faster" am P5X keine Worthülse ist.

Als "absolute Krönung" kommt noch hinzu, dass nach obene offene Potential des Cervèlo P5X und meiner Wenigkeit;) Keinen einzigen Meter von den 190 Kilometern die ich mit dem Rad gefahren bin, bin ich auf dem großen Kettenblatt gefahren, also alles nur auf dem Kleinen mit 38 - 11 als Maximalübersetzung!


Ich freue mich jetzt wie ein "Schneekönig" auf die Schweiz. Ab 20. August kann dann das P5X beim Deca-Ultra-Ironman beweisen, was in ihm steckt und ich denke die "Erfolgsgeschichte" des Rades geht weiter ;) "Sieger zweifeln nicht - Zweifler siegen nicht"