Samstag, 4. Juni 2016

Bodenseequerung 2016

Markus Sprengel und Bernhard Nuss


Seit über zwei Jahren planen wir nun schon die Bodenseequerung von Friedrichshafen nach Romanshorn. Zwei Mal (2014 und 2015) mussten wir aus verschiedenen Gründen verschieben und jetzt soll es endlich klappen.

Vielen Dank hier an dieser Stelle an Oliver Halder, der diese Verschiebungen bereitwillig mitgemacht hat, so dass wir es ab dem 02.07.16 in Angriff nehmen können.

"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt".


Um nicht alles doppelt und dreifach schreiben zu müssen, habe ich einen etwas längeren Bericht meiner "Bodenseequerung" vom 04.07.16 auf der Homepage verfasst.

Was mich verblüfft, sind die unterschiedlichen Ergebnisse der GPS-Uhren die im Einsatz waren. So zeigte die offizielle Garmi 910 XT von Oliver Halter 11,63 Kilometer, meine Baugleiche Garmin 910 XT 12,7 Kilometer und meine Polar V800 12,38 Kilometer an.

Hier ein "längeres" Video.


Externe Berichte, wie zum Beispiel vom Begleitboot, stelle ich auch über die Homepage online, es lohnt sich also gelegentlich den Link anzuklicken.


Mit Markus Sprengel beim Powertriathlon in Nürnbergs Partnerstadt Gera 2014



Mittwoch, 1. Juni 2016

Mai 2016

Der Mai-Trainingsmonat


Mit etwas mehr "Zufriedenheit" blicke ich gegenüber dem April auf mein Mai-Training und hoffe, im Juni wird das noch besser, denn die Wochen bis zu meiner Wettkampfphase sind gezählt.

Das Schwimmen funktioniert den Umständen entsprechend schon wieder ganz gut, wenngleich die Zeiten die ich schwimme, grottenschlecht sind. Aber ich will nicht klagen, es könnte schlechter sein und gut wird das wohl nie mehr werden. Es wird wohl auf eine dauerhafte Beeinträchtigung meiner Schwimmleistung hinauslaufen, wie es die Ärzte schon vor Monaten prognostiziert hatten.


Seit 4 Wochen habe ich jetzt wieder eine "einsatzfähige Zeitwaffe" unter meinem Hintern und das wirkt sich auf die Motivation beim Radfahren enorm aus. Auch wirkt sich mein "Spinningtraining", das ich im Winter und in der "Mai-Schlechtwetter-Periode" getätigt habe, besser aus, als ich gedacht hätte.

Dazu muß man wissen, dass das Training auf der Spinningmaschine mir eigentlich keinen wirklichen Spaß macht und ich auch mit sehr wenig Widerstand nur "rolle", aber ich zwinge mich dazu, zumal es auch zur Stärkung meiner "mentalen-Verfassung" beiträgt. UND davon kann und muß ich mir so viel wie möglich aneignen, denn ab Ende Juni geht es los mit meiner "Challenge", die seines gleichen sucht ;) Bis dahin sollte dann auch das zweite Triathlonrad fertig sein und dann geht's erst richtig los auf der "Piste".


Die Distanzen im Mai:
50 Km Schwimm
1612 Km Rad (Spinning)
348 Km Lauf
70 Km Kraft (7 Stunden)
2080 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Traditionell habe ich, wie in den letzten 7 Jahren, die Triathlon-Wettkampfsaison in Nürnbergs Partnerstadt Gera begonnen. Mit Freund und Vereinskollegen Reiner Müller war ich diesmal auf der Olympischen Distanz gemeldet, denn sonst steht in Gera eigentlich die Sprint auf dem Plan. Reiner konnte so seine erste Olympische finishen, was ihm mit 2:52:32 auch gut gelungen ist.

Ich habe nach zwei Pleiten auf der Distanz (ein Ausfall wegen Magen-Darm-Virus und ein Ausfall wegen einer Gehirnerschütterung) auch meinen ersten "Powertriathlon" in 2:58:44 gefinisht und das ganz, ohne mich auch nur ansatzweise anzustrengen und bin deshalb natürlich sehr zufrieden ;)


Mittwoch, 4. Mai 2016

Jubiläum


10 Jahre "Never Walk Alone Nürnberg e.V.", wer hätte das gedacht! Der Dank geht an unsere Mitglieder, Freunde und Sponsoren, die mit uns diesen langen "Weg gegangen" sind.


Das Vergangene analysieren, begreifen und verstehen, um das Zukünftige neu auszurichten, gestallten und danach zu handeln.

Das ist die Lehre aus den vergangenen 10 Jahren
Homepage

Sonntag, 1. Mai 2016

April 2016

Der April-Trainingsmonat

Auf dem Papier und den Diagrammen sollte ich mit dem April zufrieden sein, aber das Gegenteil ist der Fall.

So unzufrieden wie diesen Monat habe ich mich selten gefühlt. Das schlechte Aprilwetter und das "nichtvorhandensein" einer vernünftigen Rennmaschine haben mich gefühlt eine Ewigkeit auf der Rolle verbringen lassen. Diesen Zustand gilt es jetzt im Mai abzustellen, wenngleich ich mich von meinen "Frühjahrs-Tests" verabschieden kann. Da muß ich improvisieren, aber das kann ich ja zur Genüge ;)

Mit dem 6 Stunden-Lauf in Nürnberg und dem Kharkiv-Marathon standen zwei Wettkämpfe im April auf dem Plan, die beide zu meiner vollsten Zufriedenheit verlaufen sind.
Beim Lauf in Nürnberg hatte ich zwei Vereinskollegen zu betreuen und beide haben ihre Ziele erreicht. Bernd lief in der Zeit einen Marathon und Reiner mit mir zusammen 52 Kilometer.

Im Mai stehen jetzt der Prag-Marathon und in Gera der Saisonstart im Triathlon auf dem Kalender. Prag laufe ich dann zum 4. Mal und der Powertriathlon bedeutet für mich die 7. Teilnahme! Diesmal starte ich wieder auf der Olympischen-Distanz und Reiner Müller wird mich begleiten.

Die Distanzen im April:
33 Km Schwimm
1217 Km Rad (Spinning)
322 Km Lauf
80 Km Kraft (8 Stunden)
1652 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Es hat lange gedauert, aber die alte Weisheit "was lange wärt wird endlich gut" trifft bei der neuen Zeitfahrmaschine zu! Christoph Schwerdt wird jetzt das Bike aufbauen und ich denke in wenigen Wochen wird es mit gut ausgesuchten Teilen aufgebaut und einsatzbereit sein. Mit elektronischer Athena/Chorus Mix-Gruppe, ovaler Rotor-Kurbelgarnitur und Powertap Wattmess-Pedalsystem, um nur einige Details zu nennen, ist die Maschine sicher ein Hingucker mit hohem Wiedererkennungswert!

Auf diesem Weg möchte ich mich auch bei meinen Sponsoren, Aironbikes, Triathlon-Shop Nürnberg und Radsport Duschl bedanken, denn ohne sie würde ich diesen "Hingucker" sicher nicht in der "Ultra-Ultra-Triathlon-Saison 2016" einsetzen können. Vielen Dank Akos und vielen Dank Christoph!


Freitag, 15. April 2016

08.04.16 Kharkiv-Marathon

Der Kharkiv-Marathon 2016


Der Kharkiv-Marathon 2016 schlägt alles bisher dagewesene in Sachen Städtepartnerschafts-Läufe in den Schatten. Die Ukraine ist mehr als eine Reise wert!

Solch eine Gastfreundschaft sucht seines Gleichen.


Am 7. April machte ich mich mit 10 "Never Walk Alone Nürnberg Lauffreunden" auf den Weg in die Ukraine. Norbert Schürgers und Günther Gesell stellten  sich dankenswerter Weise als Fahrer für die Fahrt zum Münchner Flughafen zur Verfügung und pünktlich um 11:50 Uhr ging der Flieger nach Kiew. Die lange Wartezeit am Kiewer Flughafen überbrückten wir mit allerlei Fachsimpeleien und dem Stecken von neuen "Auslandseinsätzen" in Nürnbergs Partnerstädte. Speisen und Getränke übernahm freundlicherweise das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. Vielen Dank Norbert ;)

Nach dem Weiterflug nach Kharkiv wurden wir gegen 21 Uhr von Iwan, unserem Verbindungsmann der Stadt Kharkiv, begrüßt und es ging "über die Strasse" ins Hotel, wo wir noch ein Abendessen einnehmen durften.

Der Freitag begann mit der Abholung durch Alina Shenogolets und einem eigens für uns gebuchten Bus für die Fahrt zum "Metallist-Stadion", in dem die Startnummernausgabe und die Pressekonferenz statt fand. Bei der Pressekonferenz stellten wir sehr schnell fest, dass diese eigentlich nur für unsere Reisegruppe statt fand und ich durfte mit Norbert Schürgers auf die Bühne, um der Presse Rede und Antwort zu stehen.

Als dieser Programmpunkt erledigt war, ging es in die Stadt zu einem kleinen Rundgang und danach direkt zum Mittagessen in einem pikfeinen Lokal, in dem wir schon erwartet wurden. Uns wurde ein Vier-Gänge-Menü, das sehr lecker war, gereicht. Nach dem Essen ging es dann in den Gorki-Park, den Christoph und ich ja schon kannten, aber diesmal mit Führung und kostenlosem Eintritt in die Fahrgeschäften, was wir alle, bis auf einen, natürlich gerne angenommen haben und wir hatten richtig Spass dabei. Danach die Rückfahrt zum Hotel und das Abendessen.

Am Marathon-Tag wurden wir wieder mit dem Bus abgeholt und in den Start- und Zielbereich gebracht. Ein Fototermin mit dem Oberbürgermeister und dem Fernsehen standen auf dem Programm, bevor es zum Marathon auf die Strecke ging. Der Marathon als solches ist mit vielen Höhenmetern gespickt und die Temperatur von fast 25 Grad taten ein übriges, so dass der Lauf als "nicht einfach" von mir eingestuft wurde. Seis drum, alle haben gefinisht und nur das zählt. Auch unser Vorjahresbegleiter, Konstantin Kudrjavtsev, finishte seinen ersten Marathon und löste damit sein Versprechen aus dem letzten Jahr ein, in diesem Jahr zu laufen.

Zum Fernsehbericht hier klicken.

Zum Laufbericht von Franz Schwengler hier klicken.

Nach dem Lauf wurden wir zum verspäteten Mittagessen wieder ins Hotel gebracht, um danach eine wohlverdiente Pause einzulegen. Gegen 19:30 Uhr stand pünktlich der Bus wieder vor der Tür, um uns zu einem wirklich super Abendessen in das beste Hotel der Stadt zu bringen. In der Sky-Bar ließen wir den Abend ausklingen und auch der erste Wodka floss, was nach der Rückkehr ins Hotel dann "feucht fröhlich" weiter ging. (Fragt nicht nach dem Befinden am nächsten Tag)

Während des ganzen Aufenthalts in Kharkiv hatten wir einen Sicherheitsmann an unserer Seite, wobei wir diesen fast nicht bemerkten und auch sicher nicht gebraucht hätten, denn der ganze Aufenthalt ist ohne ein Vorkommnis abgelaufen.

Am Sonntag in der Früh ging dann der Rückflug über Kiew wieder nach München. Den Aufenthalt in Kiew verschönte uns dann wieder das Amt für Internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg mit einer Stadtrundfahrt, dem Besuch eines Klosters und der Führung über den Majdan. Bei der Besichtigung des Platzes wurden wir alle an die Unruhen und den Tod von vielen freiheitsliebenden Menschen erinnert, welches, zumindes bei mir, ein beklemmendes Gefühl hervorgerufen hat.

Ich kann mich nur mehr zum xten mal bedanken, bei der Stadt Nürnberg und bei der Stadt Kharkiv, die uns wirklich eine unvergessliche Reise ermöglichten. Ganz besonders möchte ich hier auch die Namen Iwan Nemitschew, Konstantin Kudrjavsev, Aline Shenogolets und Norbert Schürgers ins Spiel bringen. Ihr habt es uns an nichts fehlen lassen und ich werde sicher nächstes Jahr wieder mit einer großen "ausgewählten" Reisegruppe in die Ukraine reisen.

Kharkiv wir kommen wieder!



Freitag, 1. April 2016

März 2016

Der März-Trainingsmonat


Die Trainingsvorgaben für den März konnte ich relativ gut umsetzen und mit dem Rothseelauf habe ich auch einen ersten "kurzen" Wettkampf absolvieren können. Ich konnte beim Rothseelauf sogar die mir gesteckten Vorgaben (unter einer 5:20er Pace zu laufen) gut erfüllen, wenngleich das natürlich für's weitere Jahr, und ganz besonders für die geplanten Wettkämpfe, völlig unwichtig ist.

Ab April fängt jetzt eine viermonatige Trainingsphase an, bei der Geschwindigkeit, Schnitt oder Pace überhaupt keine Rolle mehr spielen. Das "entschleunigte Training" ist ausschließlich im Grundlageausdauer-Bereich und die Hauptsache ist, lange und langsam unterwegs zu sein. Wichtig wird jetzt auch, die Schwimm-Einheiten zu verlängern, aber wie geschrieben, langsam, langsam und noch mal langsam ;)


Deutlich im Diagramm ist das radlastige Training im März zu erkennen, gleichwohl ich überhaupt nicht mit mir zufrieden bin. Das Ganze hängt aber eher mit dem Material zusammen und liegt nicht an der Motivation

Seit November, (nach dem Radunfall) habe ich nämlich nur mein Winterrad zur Verfügung und mit dem Teil macht das Trainieren halt einfach keinen Spaß. Die Geschichte mit dem zweiten Rad zieht sich wie Kaugummi in die Länge und nervt mich tierisch.
In der Hoffnung, dass im April jetzt A, der Schaden reguliert wird und B, die "Never Walk Alone Edition" Maschine fertig wird, wird die Hoffnung wohl zum Schluß sterben :( (Bin aber guter Dinge) ;)
Die Distanzen im März:
35 Km Schwimm
1101 Km Rad (Spinning)
316 Km Lauf
80 Km Kraft (8 Stunden)
1532 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Ich habe mal an der Materialschraube gedreht und mir zusätzlich zur Garmin die Polar V 800 besorgt, weil mich seit Jahren schon der Brustgurt stört. Die Polar hat den Vorteil, dass ich sie mit dem Cosinuss per Bluetooth im Pulsbereich verwenden kann. Zufrieden kann ich aber im Moment damit noch nicht sein, da der Ohrsender von Cosinuss mir nicht passt und da muß noch eine Lösung gefunden werden. Mir wurde aber Abhilfe in Aussicht gestellt ;)