Dienstag, 4. September 2018

DTU Gold 2018

DTU Triathlonabzeichen in Gold 2018

Zum 7. mal in Folge habe ich mir nun das Triathlonabzeichen in Gold verdient und es ist mir dieses Jahr ja fast in den Schoß gefallen. Die von mir in Wettkämpfen zurück gelegten Strecken dieses Jahr betrugen:
45,6 Km Schwimmen, 2160,0 Km Radfahren und 506,4 Km Laufen.

Dass das nicht immer so einfach war, könnt Ihr hier nachlesen.

Das Beantragen der DTU Plakette ist für mich immer ein Zeichen, dass die Saison gelaufen ist und die Gedanken schon längst auf die kommende Saison gerichtet sind.

I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE.


Sonntag, 2. September 2018

Bernhard Nuss Deca-Ultra-Triathlon 2018

 

10-fach Ultra-Ironman in Buchs

 

Vom 20.-29. August setzte ich nun mein erklärtes "Lebensziel", einen Deca-Ultra-Ironman zu finishen um, aber ist das auch schon mein "Lebenstraum"? Wer mich kennt, weiss, da kommt sicher noch was hinterher, erfordert aber noch vieler Sponsorengespräche, ohne die das nicht gehen wird. Zunächts aber nun zum Bericht der einzelnen Disziplinen: 10 Ironman's in 10 Tagen.

Das Schwimmen:

Noch bis März diesen Jahres haderte ich mit meinem "Schwimmvermögen" und erst die zahreichen Physiotherapie-Termine haben Abhilfe geschaffen. Mein Zeitfenster für Buchs war 1:35-1:45 für die 3,8 Km und was will ich viel um den Brei herumreden, jeden Tag bin ich in der Vorgabe geschwommen.
Es ist mir keinen Tag schwer gefallen und was mich am meisten fasziniert hat, nicht einmal musste ich auf ein Schmerzmittel zurück greifen, was ohne in den vergangenen 3 Jahren fast unmöglich gewesen war. Darauf lässt sich die weitere Zukunft aufbauen.
Ab Tag 6 bis 10 ist das Wasser auf 20 Grad und die Aussentemperatur in der Früh merklich gesunken, so das ich zum Teil fast 10 Minuten nach dem Schwimmen heiß duschen mußte, um mich überhaupt "zitterfrei" zum Radfahren umzuziehen zu können. Aber Schwamm drüber, die anderen Teilnehmer haben sicher auch gefroren.

Das Radfahren:

Es hat irre viel Spaß gemacht mit dem P5X auf dem Rheindamm zu fahren. Am 5 und 6 Tag musste ich jeweils die Hälfte mit dem "Kuota-Regenrad" zurücklegen und da haben sich unterschiedliche Welten gezeigt. (Das wusste ich aber schon im Vorfeld) Auch hier hatte ich mir ein Zeitfenster vorgenommen und bin bis auf dem letzten Tag auch immer darin geblieben. Am 10ten Tag war der Wind auf der Radstrecke so schlimm, das ich eigentlich zum Schluss hin das Rad wechseln wollte, habe aber dann doch die Entscheidung getroffen, mit dem Cervelo zu Ende zu fahren, halt mit angezogener Handbremse.
Die letzte Runde war für mich dann auch ein sehr emotionaler Moment. 1.800 Kilometer in 10 Tagen zurück zu legen war schließlich auch für mich die größte Herausforderung, die ich jemals beim Radfahren zu bewältigen hatte.
Tag 5 nachmittags und Tag 6 vormittags waren mental die schwierigsten Tage für mich, war aber klar, dass solche Tage kommen würden. Letztendlich bin ich aber sehr gut durch diese Krisen gekommen und ich habe diese Zeit echt gut weggesteckt.

Das Laufen:

Hier denke ich, das ich nicht groß ins Detail gehen muß, geht es mir doch immer am leichtesten von der Hand. Bei meiner "Lieblings-disziplin" konnte ich jeden Tag punkten und meine Vorgabe erfüllen. (Sieht man mal vom letzten Tag ab, an dem ich einfach nur genossen habe und meist gewandert bin). #neverwalkalone.

Freilich war es auch beim Laufen so, das ich 10 Marathons in 10 Tagen zu bewältigen hatte und wie beim Radeln, stellt auch das einen neuen Rekord für mich dar, ist aber absolut ohne Probleme vonstatten gegangen. Ich konnte (immer ohne den letzten Tag gerechnet) beim Laufen viel Zeit gutmachen, die ich beim Schwimmen oder beim Radeln verloren hatte. Meinen Spitznahmen "Runnig-Maschin" hatte ich schon am ersten Tag weg ;)
Beim Laufen ging es mir am vorletzten Tag nicht so gut und hier möchte ich mich bei Manuel Herzog recht herzlich für die paar Runden, die er mit mir gegangen ist, bedanken. Es ist un-glaublich wie einem das helfen kann.

Zahlenwerk:

Beim Deca konnte ich meine Quintuple-Zeit im Vergleich zum Vorjahr um sage und schreibe über 5 Stunden verbessern, was mich aber weiter nicht wundert, hatte ich letztes Jahr in Buchs doch schon am ersten Tag mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen.


Die einzelnen Tage legte ich in: 14:51, 15:04, 14:55, 14:56, 15:21, 15:54, 15:54, 15:40, 16:20 und 17:24 zurück und bin natürlich mit 156:25:50 auch hier in meinem mir vorgegebene Zeitfenster geblieben. #endegutallesgut.

Resümee:

 

Ich bin überglücklich und zufrieden: PUNKT. #yeswecanultratriathlon.

 

Was habe ich alles in den letzten 3 Jahren ertragen müssen und mitgemacht. Schwere Stürze, bei denen ich mir so ziemlich alle Knochen im Oberkörper gebrochen habe. Trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden und habe weiter gemacht, immer mit meinem Lebensziel vor Augen, einen Deca-Ultra-Ironman zu finischen. UND, ich habe es trotz aller Tiefschläge und Widrigkeiten hinbekommen, was mich unendlich Stolz macht, denn ich gehöre jetzt zu einem sehr elitären Kreis von weiteren 77 Menschen, (Stand 31.08.2018) die ein solches Wettkampfformat (Deca-Day by Day) jemals gefinisht haben. Die DNF-Quote liegt hier immerhin bei über 50 %.

 

Hier geht es zum Ziel-Video

Und hier ein Swissultra-Video

Hier meine Bilder vom Swissultra

Hier ein Zeitungsartikel über mich 

 

Hätte ich das ohne Hilfe geschafft? NEIN: #youneverwalkalone

 

Ohne die Unterstützung meiner Frau wäre das alles nicht möglich gewesen und zwar in jeder Hinsicht. Ich kann mich hier nur zum wiederholten mal bei ihr bedanken für alles was sie auf sich nehmen muß, um mir meine "Spinnereien" zu ermöglichen. Und die werden, so mindestens im Moment, in dem ich den Bericht schreibe, nicht weniger.

 

Auch bei meinen Vereinskollegen (insbesondere bei Hubert Mahlich) muß ich mich bedanken, die mir so viele Nachrichten und Motivations-Bilder geschickt haben, sie haben immer sehr geholfen, mich angetrieben und mich immer wieder motiviert. GROSSES DANKESCHÖN.

 

I DONT STOP WHEN IM TIRED; I STOP WHEN IM DONE. IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT.



Samstag, 1. September 2018

August 2018

Der August-Trainingsmonat

Einen "bärenstarken August" habe ich hinter mich gebracht und konnte als Krönung mein Lebensziel, einen Deca-Ultra-Ironman, finishen.

Ich will nicht zuviel zum Wettkampf hier schreiben, das mache ich schon in einem seperaten Bericht. Trainingstechnisch habe ich scheinbar alles richtig gemacht, sonst hätte es in der Schweiz sicher nicht so gut geklappt und ich fast beschwerdefrei finishen können.

Kurz möchte ich mal das Thema Ernährung aufgreifen. Ich ernähre mich ausgewogen und fühle mich richtig gut dabei. Im "relativ trainingsschwachen Winter" nehme ich meist auf 71-72 Kg zu und im Frühjahr kommt das Gewicht wieder auf 67-68 Kg zurück. Ich bin so für die Wettkampfsaison immer gut gewappnet und an zwei Beispielen will ich das verdeutlichen. Beim Double in Bad Blumau habe ich sogar 1 Kg zugenommen und beim 10-fachen Ironman in der Schweiz nur 1 Kg abgenommen. Also mache ich doch was richtig.

Die Distanzen im August:
53 Km Schwimm
3244 Km Rad (Spinning)
585 Km Lauf
100 Km Kraft (10 Stunden)
3982 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Es gibt nach dem Deca sicher noch weitere Ziele, aber dazu muß ich noch vieles klären.


Montag, 6. August 2018

Bernhard Nuss Ultratriathlet

Meine Ultra-Triathlon-Geschichte

 

Seit ich im Jahr 2013 von der Geschichte eines 30-fachen Ironman in Italien gelesen und gehört habe, bin ich infiziert.
Mittlerweile kenne ich die meisten Teilnehmer, wie auch den Autor des Buches "Stronger than Iron" persönlich, und es ist praktisch eine familiäre Beziehung daraus entstanden.
Vom 20.-29. August 2018 steht jetzt ein weiterer großer Schritt an, der Deca-Ultratriathlon in Buchs. 

Zum dritten mal fahren wir in die Schweiz und es fühlt sich sicher wieder wie ein "Nachhausekommen" an. #yeswecan. UND ICH SCHRIEB GESCHICHTE ! Die Geburt des #eisernenfranken.


10 Ironman's in 10 Tagen heist dann die Devise! "Never give up - Never walk alone" #dereisernefranke.



Mittwoch, 1. August 2018

Juli 2018

Der Juli-Trainingsmonat

Die Trainingsumstellung hat prima funktioniert und ich fühle mich topfit. Es funktioniert heuer einfach so gut wie alles. Plagten mich bis Ende März zwar noch Schwimmprobleme und der Winterspeck wegen fehlenden Intervall-Training, ist alles wieder im Lot.
Mit austrainierten 67 Kilogramm fuhr ich nach Österreich, machte meinen "Double-Ironman" und als ich zurück kam, standen 68 Kilo auf der Waage, also trotz über 30 Stunden Wettkampfbelastung, kein Gewicht mehr verloren und sogar noch zugelegt. "Austrainiert eben"

Die Distanzen im Juli:
30 Km Schwimm
2016 Km Rad (Spinning)
366 Km Lauf
110 Km Kraft (11 Stunden)
2522 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Ich freue mich jetzt auf den Deca in Buchs, wenn auch der Respekt groß ist.


Samstag, 28. Juli 2018

Robert Karas / Cervèlo P5X

Triple-Ultra-Triathlon-Weltmeister Robert Karas

Mein polnischer Ultratriathlon-Freund Robert Karas ist neuer Weltmeister auf der Triple-Distanz in Lensahn geworden. Hier im Bild mit Wolfgang Kulow beim Wechsel auf die Radstrecke mit seinem Cervèlo P5X, das nun in der Ultratriathlonszene, seinen Namen "Simpy faster" wohl alle Ehre erwiesen hat.

Robert hat auch den 15 Jahre alten Weltrekord von Luis Wildpanner aus dem Jahr 2003 geknackt und mit einer unglaublichen Zeit von 30:48:57 Std. die 11,4 Km Schwimmen, 540 Km Radfahren und 126,6 Km Laufen gefinisht. Sein "Bike-Split" betrug 15:23:57 !!

Mir war schon im Vorfeld klar, dass er einen "raushaut", hat er doch schon letztes Jahr in Emsdetten auf der Double-Distanz einen "Fabel-Weldrekord" erzielt.

Vieleicht kommt zum Titel "schnellstes Bike der Ultratriathlon-Szene", nächstes Jahr ein weiterer Titel für das Rad hinzu. Die Gespräche die ich dazu führe, klingen alle im Momment positiv. Verraten wird das Ziel freilich erst dann, wenn die Unterschriften auf den Verträgen getrocknet sind. Lasst Euch überraschen, das Projekt schaut gut aus und ich freue mich darauf.


I DON'T STOP WHEN I'M TIRED, I STOP WHEN I'M DONE IF YOU CAN FEEL IT, YOU CAN DO IT

Mein P5X und ich freuen sich jetzt auf die Schweiz. Vom 20.-29. August heist es dann: Deca-Ultratriathlon. 10 Tage, 10 Ironman's in Folge

Freitag, 20. Juli 2018

Cervèlo P5X der erster Renneinsatz

Der erste Renneinsatz des P5X beim Double-Ultratriathlon in Bad Blumau

Ich hatte ja drei Räder mit nach Blumau genommen, um eben auf jedes Wetter eine "Antwort" zu haben. Am Start stand das Airon bereit und ein Blick auf das Regenradar hat schon den Plan wieder verworfen um das Kuota aus dem Hänger zu holen. Das war auch die richtige Entscheidung denn es wurde nass und zwar für den Rest der Nacht.

Also bin ich die ersten 170 Kilometer mit dem Regenrad gefahren und der Plan war dann, wenn es aufhört zu regnen, im Hotel zu Frühstücken, um dann auf das P5X zu wechseln.
Dieser Plan hat dann auch zu 100% funktioniert, was heißt funktioniert, er war für mich genial.

Schon auf den ersten Runden mit dem Cervèlo legte ich eine Geschwindigkeit hin, das sich meine Mitfahrer sehr gewundert haben. Ich überholte sogar Teilnehmer, die ich in meinen Träumen noch nicht überholt habe ;) Einige fragten mich allen Ernstes, wo der Motor an dem Rad verbaut ist. Meine Garmin, die am Rad montiert ist, steht auch bei Wettkämpfen auf "Autostop" und vor dem Wechsel des Rades stand da ein 25,5er Schnitt. Am Ende der 360 Kilometer ist dieser Schnitt bei 27,5 gestanden, also alles richtig gemacht und ein weiterer Beweis, dass die Aufschrift "simply faster" am P5X keine Worthülse ist.

Als "absolute Krönung" kommt noch hinzu, dass nach obene offene Potential des Cervèlo P5X und meiner Wenigkeit;) Keinen einzigen Meter von den 190 Kilometern die ich mit dem Rad gefahren bin, bin ich auf dem großen Kettenblatt gefahren, also alles nur auf dem Kleinen mit 38 - 11 als Maximalübersetzung!


Ich freue mich jetzt wie ein "Schneekönig" auf die Schweiz. Ab 20. August kann dann das P5X beim Deca-Ultra-Ironman beweisen, was in ihm steckt und ich denke die "Erfolgsgeschichte" des Rades geht weiter ;) "Sieger zweifeln nicht - Zweifler siegen nicht"



Dienstag, 10. Juli 2018

Double-Ultra Bad Blumau 2018

Zum dritten Mal ging es vom 5. - 9. Juli 2018 also wieder nach Bad Blumau, diesmal aber "nur" zum Double-Ultratriathlon. (Der Hintergrund ist eine andere Geschichte)

Blumau ist mit einer bösen Geschichte 2016 und einer super Erfahrung 2017 bleibend in meiner Erinnerung. Das einzige Ziel (wie immer) war das Finish und das Zeitfenster von 44 Stunden für den Wettbewerb gab das natürlich auch her. (Dazu später mehr)

Das Schwimmen:


Nachden ich im Frühjahr ein "tiefes Tal durchschwommen habe" und seit Ende Mai dann doch wieder vernünftig trainieren konnte, hatte ich keine Bedenken vor den 7,6 Kilometern.
Ich hatte eine Schwimmzeit von 3:30 Std. nach Österreich gemeldet und so befand ich mich mit 4 weiteren "langsamen Schwimmern" auf der Bahn  wieder.
Die Absprache unter uns auf der Bahn war schnell besprochen und als der Startschuss viel, wollte im ersten Moment gar keiner los schwimmen, also begab ich mich als erster auf die Bahn. Schon nach einem Kilometer war klar, das meine Kollegen etwas "tief gestapelt" hatten, störte mich aber wenig, da ich mich sowieso an meiner Marschtabelle orientiert habe.

Lange Rede kurzer Sinn, die ersten 3,8 Kilometer bin ich in 1:35 Std. geschwommen und aus dem Wasser bin ich nach 3:23:11 Std. Ich bin damit zwar als letzter aus dem Wasser, aber alles prima gelaufen für mich ;). Kleine Geschichte danach, ich bin dann mit dem Neopren-Anzug auf dem Rad in die Wechselzone gefahren, (ca. 3 Km) um mich in Ruhe für die Radstrecke fertig zu machen.

Das Radfahren:


Ich hatte ja drei Räder mit nach Blumau genommen, um eben auf jedes Wetter eine "Antwort" zu haben. Am Start stand das Airon bereit und ein Blick auf das Regenradar hat schon den Plan wieder verworfen um das Kuota aus dem Hänger zu holen. Das war auch die richtige Entscheidung denn es wurde nass und zwar für den Rest der Nacht.
Also bin ich die ersten 170 Kilometer mit dem Regenrad gefahren und der Plan war dann, wenn es aufhört zu regnen, im Hotel zu Frühstücken, um dann auf das P5X zu wechseln.
Dieser Plan hat dann auch zu 100% funktioniert, was heißt funktioniert, er war für mich genial.

Schon auf den ersten Runden mit dem Cervèlo legte ich eine Geschwindigkeit hin, das sich meine Mitfahrer sehr gewundert haben. Ich überholte sogar Teilnehmer, die ich in meinen Träumen noch nicht überholt habe ;) Einige fragten mich allen Ernstes, wo der Motor an dem Rad verbaut ist. Meine Garmin, die am Rad montiert ist, steht auch bei Wettkämpfen auf "Autostop" und vor dem Wechsel des Rades stand da ein 25,5er Schnitt. Am Ende der 360 Kilometer ist dieser Schnitt bei 27,5 gestanden, also alles richtig gemacht und ein weiterer Beweis, dass die Aufschrift "simply faster" am P5X keine Worthülse ist.

Das Laufen:


Nun hieß es 84,4 Kilometer laufen, was mir ja immer am leichtesten fällt. Anfänglich machte mir die Wärme zu schaffen aber es nahte ja die Nacht und da fühle ich mich bekanntlich am wohlsten.

Bis zum "ersten Marathon" hat eigentlich alles soweit gut funktioniert, aber die anfänglichen Probleme, die ich bei der Wärme hatte, hatten sich nicht gelegt. Der Kreislauf und die Nahrungsaufnahme waren nicht im "Wettkampfmodus" und blieben problematisch.

Als es dann auf Mitternacht zuging, besprach ich mich mit meiner Frau und den Organisatoren und beschloss, eine Nacht "über das, was ich da tue" zu schlafen. Das anfänglich beschriebene Zeitfenster gab das ja schließlich auch her. Also ab in's Hotel und am nächste Morgen ausgeschlafen und mit einem ordentlichen Frühstück wieder ab auf die Laufstrecke.

Das war im Nachhinein auch genau die richtige Entscheidung und so bin ich die letzten 27 Kilometer gemütlich und ohne Probleme am Sonntag in's Ziel gelaufen und alles war gut.


Finishen und nur finishen war die Devise. Dieses ist mir gelungen und nur das zählt für mich. Mit vielen für mich "üblichen Pausen" habe ich die Radstrecke in gut 16 Std. und die Laufstrecke in 20:30 Std (8 Std. Pause inbegriffen) gemeistert und eine Endzeit von 41:12:21 erreicht. Ich bringe eine "Finisher-Medaille und ein Finisher-T-Shirt" mit nach Hause und Blumau bleibt mir in guter Erinnerung.

Vielen Dank an die Organisatoren, Euch ist wieder ein tolles Event gelungen und wird Euch sicher auch in Zukunft gelingen. Vielen Dank auch an meine Frau und Betreuerin, denn ohne sie wäre das alles nicht möglich.

 

Die Augen sind jetzt auf Buchs und den Deca gerichtet, denn es wird ja langsam Zeit, diesen Traum, einen 10-fachen Ironman zu finischen, zu realisieren. "Kopf und Körper" sind dazu bereit ;)


Zielbild mit meiner Frau und meinem guten Freund Bernhard Vogel

Sonntag, 1. Juli 2018

Juni 2018

Der Juni-Trainingsmonat

Noch ehe man sich versieht, ist das erste Halbjahr Trainingsvorbereitung auf mein großes Ziel "Deca-Ultra-Ironman" schon wieder Geschichte. UND wie fühle ich mich?, gut fühle ich mich. Schwimmen geht wieder, wenn auch langsam halbwegs schmerzfrei. Radeln funktioniert mit den "P5X" prima und das Laufen macht überhaupt keine Probleme.
Ich werde jetzt mein Training ein zweites Mal in diesem Jahr umstellen und die Trainingsumfänge auf hohem Niveau halten, da die 3 Monate Januar - März (lineare Umfänge) und die darauf folgenden 3 Monate April - Juni mit der Superkompensation mir richtig gut getan haben.

Ob das alles richtig gewesen ist, wird sich im August in der Schweiz zeigen!

Die Distanzen im Juni:
24 Km Schwimm
2100 Km Rad (Spinning)
272 Km Lauf
140 Km Kraft (14 Stunden)
2536 Km Gesamt (Zu den Wochendetails hier klicken)

Die Augen sind jetzt klar auf Bad Blumau ausgerichtet und zum dritten Mal geht es für mich in Österreich an den Start. Nach dem schweren Sturz 2016 und dem  überglücklichen Finish des Triple-Ironman 2017, steht dieses Jahr der Double-Ironman auf dem Saison-Plan.