Freitag, 3. Januar 2020

Jahresrückblick 2019

Mein Rückblick auf die "Route66" Saison 2019


Ich denke es ist genug über die "Route66" als solches geschrieben worden, darum beschränke ich mich bei meinem Jahresrückblick auf wenige Zeilen.


Die Saison begann mit dem 6 Stunden-Lauf in Nürnberg und dem Kharkiv-Marathon in der Ukraine. Ganz besonders gefreut habe ich mich, dass ich für beide Events von meinen Teilnehmern ein großes Lob und Dankeschön erhalten habe und auch die ersten "Presse-Stimmen des Jahres" bekam.

Beim Triathlon ging es dann zum Double nach Emsdetten, zum Challenge nach Roth, zum Quintuple nach Bad Blumau, zum Triple nach Lensahn, zum Double-Deca nach Buchs, zum Challenge nach Amsterdam und schließlich zum Double-Deca nach Leon.

Neben diesen vielen Wettbewerben die ich im Jahr 2019 bestritten habe, habe ich quasi dazwischen oder danach "32 Indoor-Langdistanzen" absolviert. Das Jahr 2019 war also sehr "ausgefüllt".

Ich war mit meinen Hashtags #Route66 und der #EiserneFranke sehr oft in der ganzen Bandbreite in den Medien präsent und habe gute und langjährige Sponsoren gefunden.

Also liegt ein wahnsinnig erfolgreiches Jahr hinter mir? oder hadere ich mit mir selbst ?


Ein klares "JEIN" ist hier die Antwort, die ich darauf gebe. JA, es war ein irres und erfolgreiches Jahr mit einen Rekord am Ende und NEIN, es war soviel schief gelaufen wie nur schief laufen konnte.


Wer meinen Blog in diesem Jahr verfolgt hat, (und das waren nicht wenige) weiss, was ich mit diesem Satz meine. Es ist gut, dass sich die Rückschläge, die man einstecken musste, nicht dauerhaft im Gehirn abspeichert werden. Das mein Vater, während ich in der Schweiz einen Wettkampf bestritten habe, verstorben ist, war ein schwerer Schlag für mich, den ich bis heute nicht verarbeitet habe und lässt mich nicht los. Das wird mir ewig bleiben. Das mein Rad für fast eine Woche verschollen war als wir nach Mexiko gereist sind und ich deshalb nicht beim Double-Deca starten konnte, habe ich dagegen schon längst abgehakt UND auch noch Positives daraus gewinnen können.

Dennoch überwiegt die Freude an dem was ich erreicht habe, wenngleich ich mir mit dem Erreichten natürlich auch den einen oder anderen Neider eingefangen habe. Das kleine Loch in das ich jetzt gefallen bin, wird vielleicht noch tiefer werden, dessen bin ich mir bewusst, aber wer mich kennt, weiss, dass das nicht lange dauern wird, bis ich mich da wieder rausziehen werde. Spätestens mit dem Posting meiner neuen "Ziele für 2020" werde ich wieder Boden unter den Füßen haben.

Mit dem 9. Platz in der Weltcup-Gesamtwertung und dem 3. Platz in meiner Altersklasse muss ich mich wohl zufrieden geben, wenngleich ich mir mehr erwartet habe, den rechnerisch wäre in diesem Jahr viel mehr drin gewesen.

Seid also gespannt darauf, was ich mir für die neue Saison vorgenommen habe. Es wird sicher vom Umfang her nicht das werden, was ich 2019 abgeliefert habe, aber es wird sicher wieder ein spannendes Jahr werden.